8. Deutscher Hörfilmpreis 2010
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) wird am 23. März 2010 in Berlin den 8. Deutschen Hörfilmpreis verleihen.
Die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Christine Neubauer wird im Atrium der Deutschen Bank stattfinden. Ausgezeichnet werden Initiativen und Projekte, die auf besondere Weise zur Verbreitung und Weiterentwicklung des Hörfilms beitragen, sowie besonders gelungene Hörfilm-Produktionen.
Erstmals in der Hörfilmpreis-Geschichte wird 2010 ein Publikumspreis verliehen. Bis zum 18. März können blinde und sehbehinderte und natürlich auch sehende Hörfilmfans abstimmen, welchen Hörfilm sie besonders gelungen finden.
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Die Nominierten
Aus allen Einreichungen wurden dreizehn Hörfilmproduktionen ausgewählt:
- "Der Vorleser" (2008, Regie: Stephen Daldry)
eingereicht vom Bayerischen Rundfunk - "Im Winter ein Jahr" (2008, Regie: Caroline Link)
eingereicht von Highlight Communications (Deutschland) - "Wolke 9" (2008, Regie: Andreas Dresen)
eingereicht von Senator Home Entertainment - "Krabat" (2008, Regie: Marco Kreuzpaintner)
eingereicht von Twentieth Century Fox Home Entertainment - "Die Fälscher" (2006, Regie: Stefan Ruzowitzky)
eingereicht vom Zweiten Deutschen Fernsehen - "Zerrissene Umarmungen" (2009, Regie: Pedro Almodóvar)
eingereicht von Universum Film - "Vitus" (2006, Regie: Fredi M. Murer)
eingereicht von ARTE - "Elling" (2001, Regie: Petter Næss)
eingereicht von Degeto Film - "Tatort: Bluthochzeit" (2009, Regie: Patrick Winczewski)
eingereicht vom Südwestrundfunk - "Guten Morgen, Herr Grothe" (2007, Regie: Lars Kraume)
eingereicht vom Westdeutschen Rundfunk - "Der Mann, der Yngve liebte" (2008, Regie: Stian Kristiansen)
eingereicht vom Norddeutschen Rundfunk - "Hannah und ihre Schwestern" (1986, Regie: Woody Allen)
eingereicht von 3Sat - "Stärker als die Dunkelheit" (2009, Regie: Stephan Greve)
eingereicht von age of art
Die Veranstaltung findet am Dienstag, dem 23. März 2010, im Atrium der Deutschen Bank in Berlin statt. Schirmherrin ist bereits zum zweiten Mal die Schauspielerin Christine Neubauer.Verantwortlich für die Auswahl der Preisträger ist eine prominent besetzte Jury. Zu deren Mitgliedern gehören unter anderem Filmproduzentin Prof. Regina Ziegler, die Schauspielerinnen Brigitte Grothum und Saskia Valencia sowie Filmredakteur Lars-Olav Beier (Der Spiegel).
Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekors beschreibt. Diese Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.
Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom DBSV verliehen. Die Preisträger des Deutschen Hörfilmpreises 2009 waren der Südwestrundfunk für die herausragende Audiodeskription des deutschen Dramas "Novemberkind" sowie die Hörfilmfassung der Tatort-Folge "Blinder Glaube" des Rundfunks Berlin- Brandenburg. Hauptsponsor des Deutschen Hörfilmpreises ist Pfizer Deutschland.
Die Jury
Dr. Dietrich Plückhahn,
Jury-Vorsitzender
Lars-Olav Beier, Filmredakteur, Spiegel
Brigitte Grothum,
Schauspielerin und Regisseurin
Hans-Joachim Krahl, Vorsitzender Blinden- und Sehbehinderten-Verband Sachsen-Anhalt e.V.
Hannelore Steer, Hörfunkdirektorin des RBB a.D.
Saskia Valencia, Schauspielerin
Christiane von Wahlert, Geschäftsführerin SPIO - Spitzen-
organisation der Filmwirtschaft e.V.
Prof. Regina Ziegler,
Filmproduzentin,
Ziegler Film GmbH & Co. KG
Bettina Zimmermann, Schauspielerin









