Der Initiator

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV)

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband - DBSV

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) vertritt als Spitzenverband der Selbsthilfeorganisationen der blinden und sehbehinderten Menschen deren Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Ziel des DBSV ist es, die soziale Stellung der blinden und sehbehinderten Menschen zu verbessern und ihre gesellschaftliche, kulturelle und berufliche Teilhabe zu fördern.

Unter anderem setzt er sich für eine blinden- und sehbehindertengerechte Gesetzgebung und Gesetzesanwendung ein, gibt Unternehmen Hilfestellung bei der blinden- und sehbehindertengerechten Gestaltung von Medien und Produkten und informiert die Bevölkerung über den richtigen Umgang mit blinden und sehbehinderten Menschen.

Der DBSV besteht aus 20 Landesvereinen, denen knapp 40.000 blinde und sehbehinderte Menschen als Mitglieder angehören. Er arbeitet mittlerweile mit 35 Organisationen aus dem Bereich Blindheit und Sehbehinderung eng zusammen.

Ansprechpartner:
Renate Reymann, Präsidentin
Andreas Bethke, Geschäftsführer
Claudia Schaffer, Koordinatorin Deutscher Hörfilmpreis

 

Deutsche Hörfilm gGmbH

 

Die Deutsche Hörfilm gGmbH (DHG) erschließt im Auftrag des DBSV visuelle Medien für Blinde und Sehbehinderte. Sie macht Fernsehen, DVD, Kino, Theater und Ausstellungen durch akustische Bildbeschreibungen (Audiodeskription) für Nichtsehende zugänglich. Ziel ist es, die kulturelle Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen durch den Einsatz von Audiodeskription kontinuierlich zu erweitern. Arbeitsschwerpunkte der DHG sind die Vergrößerung des Hörfilm-Angebots, ein Info-Service für die Nutzer sowie die Erschließung weiterer Segmente des kulturellen Lebens für blinde und sehbehinderte Menschen. Hinzu kommt die Ausbildung von Filmbeschreibern. Kooperationspartner der DHG sind unter anderem ZDF, Kinowelt Home Entertainment und die Internationalen Filmfestspiele Berlin.

Die DHG treibt die Entwicklung der Audiodeskription durch vielfältige Impulse konsequent voran. Seit 1998 hat sie rund 600 Filme mit Audiodeskription versehen (unter anderem „Good bye, Lenin“, „Sophie Scholl“). Zu den von der DHG vorgestellten Innovationen gehören die ersten DVDs mit optionaler Hörfilm-Tonspur (1999, „La Strada“) sowie die ersten Theateraufführungen mit Audiodeskription. Für ihre Arbeiten im Bereich „Audiodeskription im Kino“ wurde die DHG mit dem Innovationspreis der Beauftragten für Kultur und Medien (BKM) ausgezeichnet.

Ansprechpartner:
Martina Wiemers, Geschäftführung