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Deutscher Hörfilmpreis 2010 für „Elling“, „Vitus“ und „Der Vorleser“

Klaus Wowereit übergab ersten Publikumspreis der Hörfilmpreisgeschichte

Berlin, 24. März 2010

Im Rahmen einer festlichen Gala wurde am Dienstagabend in Berlin der 8. Deutsche Hörfilmpreis verliehen. In Anerkennung des hohen Niveaus der 13 Nominierungen entschied sich die Jury dafür, zwei Preise zu vergeben.

Zuerst wurde die Hörfilmfassung der norwegischen Komödie „Elling“ ausgezeichnet. Schauspielerin Dennenesch Zoudé überreichte den Preis an Hans-Wolfgang Jurgan, Geschäftsführer der Degeto Film, sowie die Filmbeschreiberinnen Evelin Sallam und Susanne Linzer.

Als zweite Hörfilmproduktion konnte sich das Schweizer Familiendrama Vitus durchsetzen. Regisseurin Sophie Heldman (Satte Farben vor Schwarz) hielt die Laudatio und übergab den Preis an Hauptdarsteller Bruno Ganz, ARTE-Programmdirektor Dr. Christoph Hauser sowie die Filmbeschreiberin Sabine Ziehm.

Zur prominent besetzten Jury gehörten unter anderem die Schauspielerinnen Brigitte Grothum, Saskia Valencia und Bettina Zimmermann sowie die Produzentin Regina Ziegler.

Anschließend wurde der erste Publikumspreis in der Hörfilmpreisgeschichte vergeben. An der Abstimmung hatten sich zahlreiche blinde, sehbehinderte, aber auch sehende Hörfilmfans beteiligt. Als eindeutiger Publikumsliebling konnte sich mit 47 Prozent der Stimmen das deutsch-amerikanische Drama „Der Vorleser“ durchsetzen. Der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit übergab den Preis an Hauptdarsteller David Kross und Bernd Benecke vom Bayerischen Rundfunk.

Als Schirmherrin des Deutschen Hörfilmpreises begrüßte bereits zum zweiten Mal die beliebte Schauspielerin Christine Neubauer zahlreiche Gäste aus Film und Fernsehen, Wirtschaft und Politik. Darunter unter anderem: Karoline Herfurth, Jeanette Hain, Eva Habermann, Nina Eichinger, Annabelle Mandeng, Nadine Warmuth, Marion Kracht, Daniela Ziegler, Helmut Zierl, Adrian Topol, Ludwig Trepte, Florian Fitz, Götz Otto sowie die beiden Berliner Tatort-Kommissare Boris Aljinovic und Dominic Raacke.

Durch den Abend im historischen Atrium der Deutschen Bank Unter den Linden führte Jörg Thadeusz. Für musikalische Highlights sorgte Annett Louisan, die live drei ihrer Songs präsentierte.

Honorarfreies Bildmaterial zum kostenlosen Download steht ab sofort unter folgendem Link zur Verfügung: www.deutscher-hoerfilmpreis.de/presse

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekors schildert. Die Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

Die Aktion Mensch fördert den Deutschen Hörfilmpreis, der seit 2002 vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) verliehen wird. Hauptsponsor war bereits zum fünften Mal Pfizer Deutschland. Der forschende Arzneimittelhersteller engagiert sich mit mehreren Projekten für Menschen mit Behinderungen. Weitere Sponsoren und Partner waren unter anderem die Deutsche Bank AG, die Herbert-Funke-Stiftung, die Paul und Charlotte Kniese Stiftung, das Blindenhilfswerk Berlin, die Blindenstiftung Deutschland, Skoda Auto Deutschland, Air Berlin, das Hotel Concorde Berlin, Udo Walz, SHU Uemura, St. Emile, Optimahl, Flores Y Amores, Veltins, Mumm Sekt, Ramazotti und Kneipp Mineralwasser.

Pressekontakt:

Christoph Götz
Publicis Consultants I Deutschland GmbH
Fon: 030 / 820 82 - 508
Fax: 030 / 820 82 111
E-Mail: christoph.goetz@publicis-consultants.de

Kontakt:

Deutscher Hörfilmpreis
c/o Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)

Claudia Schaffer/ Koordinatorin Deutscher Hörfilmpreis
Rungestraße 19, 10179 Berlin
Fon: 030 / 285387 - 282
Fax: 030 / 285387 - 200
E-Mail: c.schaffer@dbsv.org

8. Deutscher Hörfilmpreis: Die Preisträger

Die 8. Deutschen Hörfilmpreise gehen an:

Elling

(Regie: Petter Næss, 2001 / Hörfilmversion: 2009) eingereicht von Degeto Film

Entgegengenommen wird der Preis von:

Hans-Wolfgang Jurgan
Degeto Film, Geschäftsführer

Evelin Sallam
Filmbeschreiberin

Susanne Linzer
Filmbeschreiberin

Cathlen Gawlich
Sprecherin

Laudatio:

Dennenesch Zoudé
Schauspielerin

und

Vitus

(Regie: Fredi M. Murer, 2006 / Hörfilmversion: 2009)
eingereicht von ARTE

Entgegengenommen wird der Preis von:

Bruno Ganz
Hauptdarsteller

Dr. Christoph Hauser
ARTE, Programmdirektor

Ralf Kuchheuser
ARTE, Projektleiter Hörfilm

Nadja Ehret
ARTE, Aufnahmeleitung

Sabine Ziehm
Filmbeschreiberin

Laudatio:

Sophie Heldman
Regisseurin

Der Publikumspreis des 8. Deutschen Hörfilmpreises geht an:

Der Vorleser

(Regie: Stephen Daldry, 2008 / Hörfilmversion: 2009)
eingereicht vom Bayerischen Rundfunk

Entgegengenommen wird der Preis von:

David Kross
Hauptdarsteller

Bernd Benecke
Bayerischer Rundfunk, Hörfilmredakteur

Michael Simon de Normier
Produzent

Laudatio:

Klaus Wowereit
Regierender Bürgermeister von Berlin

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Bestätigter Auszug aus der Gästeliste

Anlässlich der Verleihung des 8. Deutschen Hörfilmpreises am Dienstag, den 23. März 2010, 20.00 Uhr im Atrium Deutsche Bank AG, Unter den Linden 13-15, 10117 Berlin

Stand: 22. März 2010, 15.00 Uhr

Schirmherrschaft:

Christine Neubauer

Moderation:

Jörg Thadeusz

Musikalischer Stargast:

Annett Louisan

Gäste:

  • Boris Aljinovic
  • Nina Eichinger
  • Florian Fitz
  • Ulrike Frank
  • Ulrike Folkerts
  • Bruno Ganz
  • Brigitte Grothum
  • Eva Habermann
  • Jeanette Hain
  • Karoline Herfurth
  • Sabine Kaack
  • David Kross
  • Kerstin Linnartz
  • Annabelle Mandeng
  • Götz Otto
  • Dominic Raacke
  • Axel Schreiber
  • Jochen Schropp
  • Esther Seibt
  • Adrian Topol
  • Ludwig Trepte
  • Saskia Valencia
  • Udo Walz
  • Nadine Warmuth
  • Klaus Wowereit
  • Anastasia Zampounidis
  • Daniela Ziegler
  • Helmuth Zierl
  • Bettina Zimmermann
  • Dennenesch Zoudé
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Programmablauf des 8. Deutschen Hörfilmpreises

  • 19.00 Uhr Einlass
  • 20.00 Uhr Beginn der Preisverleihung
  • Begrüßung durch den Moderator des Abends, Jörg Thadeusz, sowie durch Dietmar Wischnewski, Deutsche Bank AG
  • 20.05 Uhr Talk mit Schirmherrin Christine Neubauer
  • 20.10 Uhr Simulation „Was ist ein Hörfilm“
  • 20.18 Uhr Auftritt Annett Louisan („Drück’ die 1“)
  • 20.23 Uhr 10 Jahre Blindenstiftung Deutschland und Vorstellung der Projekte durch Schauspieler Götz Otto und Renate Reymann, Präsidentin des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e.V.
  • 20.30 Uhr Vorstellung der Förderer des Deutschen Hörfilmpreises
  • Talk mit Martin Georgi (Aktion Mensch) und Michael Klein (Pfizer Deutschland)
  • 20.35 Uhr Vorstellung der Filmpatenschaften
  • Talk mit den Filmpaten Dominic Raacke und Boris Aljinovic sowie Thomas Agerholm, HW Leasing, und Martina Wiemers, Deutsche Hörfilm gGmbH
  • 20.40 Uhr Auftritt Annett Louisan („Das alles wäre nie passiert“)
  • 20.44 Uhr Vorstellung der Jury durch Dietrich Plückhahn (Juryvorsitzender) und Saskia Valencia (Jurymitglied)
  • 20.50 Uhr Vorstellung der Nominierten
  • 21.05 Uhr Verleihung der 8. Deutschen Hörfilmpreise
  • Laudationen: Dennenesch Zoudé und Sophie Heldman
  • Möglichkeit für Pressefotos zum Ende der Verleihung
  • 21.15 Uhr Auftritt Annett Louisan („Das Spiel“)
  • 21.20 Uhr Verleihung des ersten Publikumspreises
    Übergabe: Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin
  • Möglichkeit für Pressefotos zum Ende der Verleihung
  • 21.30 Uhr Pressefoto: Alle Preisträger und Bühnenbeteiligte direkt vor der Bühne
  • ab 21.40 Uhr Get together / Aftershow Party
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8. Deutscher Hörfilmpreis: Die Nominierungen

Für den 8. Deutschen Hörfilmpreis nominierte die Jury aus allen Einreichungen folgende Hörfilmproduktionen:

  • Stärker als die Dunkelheit
    (Regie: Stephan Greve, 2009), eingereicht von age of art
  • Tatort: Bluthochzeit
    (Regie: Patrick Winczewski, 2009), eingereicht vom Südwestrundfunk
  • Zerrissene Umarmungen
    (Regie: Pedro Almodóvar, 2009), eingereicht von Universum Film
  • Der Mann, der Yngve liebte
    (Regie: Stian Kristiansen, 2008), eingereicht vom Norddeutschen Rundfunk
  • Der Vorleser
    (Regie: Stephen Daldry, 2008), eingereicht vom Bayerischen Rundfunk
  • Im Winter ein Jahr
    (Regie: Caroline Link, 2008), eingereicht von Highlight Communications (Deutschland)
  • Krabat
    (Regie: Marco Kreuzpaintner, 2008), eingereicht von Twentieth Century Fox Home Entertainment
  • Wolke 9
    (Regie: Andreas Dresen, 2008), eingereicht von Senator Home Entertainment
  • Guten Morgen, Herr Grothe
    (Regie: Lars Kraume, 2007), eingereicht vom Westdeutschen Rundfunk
  • Die Fälscher
    (Regie: Stefan Ruzowitzky, 2006), eingereicht vom Zweiten Deutschen Fernsehen
  • Vitus
    (Regie: Fredi M. Murer, 2006), eingereicht von ARTE
  • Elling
    (Regie: Petter Næss, 2001), eingereicht von Degeto Film
  • Hannah und ihre Schwestern
    (Regie: Woody Allen, 1986), eingereicht von 3Sat
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8. Deutscher Hörfilmpreis: Die Jury

Der Jury des 8. Deutschen Hörfilmpreises gehören an:

  • Dr. Dietrich Plückhahn
    Vorsitzender der Jury
  • Lars-Olav Beier
    Filmredakteur, DER SPIEGEL
  • Brigitte Grothum
    Schauspielerin und Regisseurin
  • Hans-Joachim Krahl
    Vorsitzender Blinden- und Sehbehinderten-Verband Sachsen-Anhalt e. V
  • Hannelore Steer
    Hörfunkdirektorin des RBB a.D.
  • Saskia Valencia
    Schauspielerin
  • Christiane von Wahlert
    Geschäftsführerin, SPIO Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e. V.
  • Prof. Regina Ziegler
    Produzentin, Ziegler Film
  • Bettina Zimmermann
    Schauspielerin
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8. Deutscher Hörfilmpreis: Die Schirmherrin Christine Neubauer

Christine Neubauer (geb. 1962 in München) studierte zwei Semester Psychologie, bevor sie bei Ruth von Zerboni und Wolfgang Büttner Schauspielunterricht nahm. Anschließend besuchte sie das Lee Strasberg Institute in New York. In den 80er Jahren war sie in München am Volkstheater, am Theater der Jugend und in der Kleinen Komödie engagiert. Ihre Fernsehkarriere begann sie mit Serien wie "Die Wiesingers" und "Die Löwengrube".

Seit vielen Jahren zählt sie zu den erfolgreichsten und beliebtesten Schauspielerinnen Deutschlands und gewann zahlreiche Preise. Darunter der Adolf Grimme Preis (1992 und 1999), der Bayerische Fernsehpreis (2000) und einen Bambi in der Kategorie Fernsehen (2008).

Derzeit steht die mehrfach preisgekrönte Schauspielerin für "Der kalte Himmel" (Regie: Johannes Fabrick) vor der Kamera.

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8. Deutscher Hörfilmpreis: Der Preis

Der Preis, der den Preisträgern des Deutschen Hörfilmpreises übergeben wird, symbolisiert besonders deutlich, wie blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen einen Hörfilm "sehen".

Das Kunstwerk ist eine drei Kilogramm schwere Skulptur aus Bronze mit dem Titel "Die Lauschende". Erschaffen wurde die Plastik von dem blinden Künstler Dario Malkowski. Sie zeigt das Gesicht einer Frau, deren linke Hand hinter dem Ohr liegt und deren rechte Hand gedankenvoll die Augen bedeckt. So soll die Notwendigkeit des Hörens bei einer Beeinträchtigung des Sehens illustriert werden.

Dario Malkowski wurde 1926 in Schönebeck/Elbe geboren, wo er auch heute noch seinen Lebensmittelpunkt hat. Nachdem er 1944 durch eine Granate das Augen- licht für immer verlor, folgte Dario Malkowski dennoch seinem künstlerischen Schaffensdrang und fertigte erste Holzschnitzereien an. Nach der Gewerbeprüfung als Holzschnitzer nahm er in Magdeburg und Leipzig an den Fachschulen für angewandte Kunst ein Studium auf, das er 1953 mit dem Staatsexamen abschloss.

Heute sind seine Plastiken, Skulpturen und Reliefs in Erfurt, Nordhausen und Leipzig, St. Petersburg, Paris und in den USA zu sehen. Bekannte Beispiele sind die Bronzefigur "Der lesende Blinde" in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde in Leipzig, die Büste von Louis Braille im Braille-Museum in Paris, die Gedenkplastik "Sehende Hände durch Louis Braille" oder auch die Skulptur des Hörspielpreises "Buch des Lebens".

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Was ist ein Hörfilm?

Blinde und sehbehinderte Menschen erleben einen Film allein über seine Tonspur. Sie sind darauf angewiesen, dass Bildinhalte akustisch umgesetzt werden.

Gregory Frazier entwickelte deshalb Mitte der 70er Jahre an der San Francisco State University of Creative Arts die Audiodeskription. Dabei geben eingesprochene Texte in den Dialogpausen wichtige Hinweise zu Mimik, Gestik und Aussehen der handelnden Personen, beschreiben Orte oder erklären Zeitsprünge, Rückblenden und Traumsequenzen. Im Jahr 1989 wurde die Technik, bei der Szene für Szene beschrieben wird, erstmalig in Europa auf den Filmfestspielen in Cannes vorgestellt.

Audiodeskription macht aus Filmen so genannte Hörfilme – perfekt zugänglich für blinde und sehbehinderte Menschen. Sie können der Handlung folgen und erleben, was bei „Harry und Sally“ im Restaurant geschieht oder was Miss Marple aus ihrem Zugabteil beobachtet. Hörfilme erschaffen Bilder mit Worten und ermöglichen blinden und sehbehinderten Menschen den direkten Zugang zu Fernsehen und Kino.

Zu den schwierigsten Aufgaben der Audiodeskriptoren gehört das ständige Verknappen der beschreibenden Texte. Häufig lassen die Lücken zwischen den Dialogen nicht viel Platz für Einfügungen, außerdem soll die Atmosphäre des Films erhalten bleiben.

Entscheidend für einen gelungenen Hörfilm ist außerdem die Mitarbeit eines blinden oder sehbehinderten Menschen. Wird der Wechsel von Haupt- und Nebenhandlung deutlich? Kommt Humor oder Tragik einer Szene tatsächlich zum Ausdruck? Erst wenn auch im Kopf eines blinden oder sehbehinderten Zuschauers ein Film abläuft, wird die fertige Audiodeskription im Tonstudio aufgenommen und mit der Originalspur abgemischt. Die komplette Bearbeitung eines Films kostet durchschnittlich 5.000 EUR.

Hörfilme werden verstärkt digital ausgestrahlt und können mittlerweile am besten über digitales Kabel, digitalen Satelliten oder DVBT (digitale Antenne) empfangen werden. Für den Empfang sind keine Zusatzgeräte erforderlich, reguläre Stereogeräte reichen aus.

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Bestätigter Auszug aus der Gästeliste

Anlässlich der Verleihung des 8. Deutschen Hörfilmpreises am
Dienstag, den 23. März 2010, 20.00 Uhr im
Atrium der Deutsche Bank AG, Unter den Linden 13-15, 10117 Berlin

Stand: 19. März 2010, 10.00 Uhr

Schirmherrschaft:

Christine Neubauer

Moderation:

Andreja Schneider &
Jörg Thadeusz

Musikalischer Stargast:

Annett Louisan

Gäste:

  • Boris Aljinovic
  • Nina Eichinger
  • Ulrike Frank
  • Ulrike Folkerts
  • Bruno Ganz
  • Brigitte Grothum
  • Eva Habermann
  • Jeanette Hain
  • Karoline Herfurth
  • Sabine Kaack
  • David Kross
  • Kerstin Linnartz
  • Annabelle Mandeng
  • Götz Otto
  • Dominic Raacke
  • Patricia Riekel
  • Claudia Roth
  • Jochen Schropp
  • Esther Seibt
  • Saskia Valencia
  • Udo Walz
  • Klaus Wowereit
  • Anastasia Zampounidis
  • Helmuth Zierl
  • Bettina Zimmermann
  • Dennenesch Zoudé
Pressekontakt:

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Fax: 030 / 820 82 111
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Presseeinladung zur Verleihung des 8. Deutschen Hörfilmpreises

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Verleihung des 8. Deutschen Hörfilmpreises laden wir Sie hiermit herzlich ein:

Dienstag, 23. März 2010
20:00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr)
Atrium Deutsche Bank AG
Unter den Linden 13/15
(Eingang Charlottenstraße)
10117 Berlin

Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. verliehen und steht unter der Schirmherrschaft der Schauspielerin Christine Neubauer. Durch den Abend führen Jörg Thadeusz, TV- und Radiomoderator beim Rundfunk Berlin-Brandenburg, sowie die Schauspielerin, Moderatorin und Sängerin Andreja Schneider, bekannt als „Fräulein Schneider“ aus dem preisgekrönten Comedy-Trio „Geschwister Pfister“. Musikalischer Stargast des Abends ist die Sängerin Annett Louisan.

Als prominente Gäste haben bisher ihr Kommen bestätigt: Bruno Ganz, Karoline Herfurth, David Kross, Dennenesch Zoudé, Saskia Valencia, Bettina Zimmermann, Ulrike Folkerts, Annabelle Mandeng, Jeanette Hain, Götz Otto sowie der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit.

Einen finalen Auszug aus der Gästeliste erhalten Sie am Freitag, dem 19. März 2010 per E-Mail.

Weitere Informationen finden Sie auf der barrierefreien Website des Deutschen Hörfilmpreises unter: www.deutscher-hoerfilmpreis.de

Bitte teilen Sie uns bis Montag, den 22. März 2010, anhand des beigefügten Antwortfaxes mit, ob wir mit Ihrem Kommen rechnen dürfen (Fax-Nr:+49/30/820 82-511).

Pressebilder zur honorarfreien Verwendung stehen Ihnen ab Mittwoch, dem 24. März 2010, 12.00 Uhr unter www.deutscher-hoerfilmpreis.de/presse.html zum Download zur Verfügung.

Am Abend der Veranstaltung wenden Sie sich bitte direkt an den Presse-Counter im Eingangsbereich des Atriums.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Beste Grüße aus Berlin-Mitte

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Deutscher Hörfilmpreis 2010 erstmals mit Publikumspreis

Blinde und sehbehinderte Filmfans wählen ab heute ihren Lieblingshörfilm

Berlin, 1. März 2010

Welcher Hörfilm ist in diesem Jahr der beliebteste? Um diese Frage zu beantworten, startet der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) heute im Rahmen des 8.Deutschen Hörfilmpreises erstmals eine Publikumswahl. Der Gewinner des Votums wird bei der Preisverleihung am Dienstag, dem 23. März 2010, mit dem ersten Publikumspreis in der Hörfilmpreis-Geschichte ausgezeichnet.

Unter www.deutscher-hoerfilmpreis.de/publikumspreis werden die 13 nominierten Beiträge jeweils mit einem kurzen Hörausschnitt vorgestellt. Blinde, sehbehinderte aber auch sehende Filmfans können ihr Votum bis zum 18. März per Internet, E-Mail oder Postkarte abgeben. Unter allen Einsendern wird eine Reise für zwei Personen nach Berlin inklusive Teilnahme an der glanzvollen Preisverleihung verlost.

Zu den Nominierten gehören unter anderem das spanische Drama "Zerrissene Umarmungen" mit Penélope Cruz, "Der Vorleser" mit Kate Winslet und dem deutschen Shootingstar David Kross, der Fantasyfilm "Krabat" sowie "Im Winter ein Jahr" von Caroline Link mit Karoline Herfurth in der Hauptrolle.

Über die weiteren Preisträger entscheidet wie jedes Jahr eine prominent besetzte Jury, zu der unter anderem die Schauspielerinnen Brigitte Grothum, Saskia Valencia und Bettina Zimmermann sowie die Produzentin Regina Ziegler gehören. Mit dem Deutschen Hörfilmpreis werden besonders gelungene Hörfilm-Produktionen ausgezeichnet sowie Initiativen und Projekte, die auf besondere Weise zur Verbreitung und Weiterentwicklung des Hörfilms beitragen.

Als Schirmherrin des Deutschen Hörfilmpreises wird bereits zum zweiten Mal Schauspielerin Christine Neubauer prominente Gäste aus Film und Fernsehen, Wirtschaft und Politik sowie sehbehinderte und blinde Menschen im historischen Atrium der Deutschen Bank in Berlin begrüßen. Die Moderation übernimmt dieses Mal ein Duo: Jörg Thadeusz, TV- und Radiomoderator beim Rundfunk Berlin-Brandenburg, führt gemeinsam mit der Schauspielerin, Moderatorin und Sängerin Andreja Schneider, bekannt als "Fräulein Schneider" aus dem preisgekrönten Comedy-Trio "Geschwister Pfister", durch den Abend. Musikalischer Stargast ist die Sängerin Annett Louisan.

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekors schildert. Die Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

Die Aktion Mensch fördert den Deutschen Hörfilmpreis, der seit 2002 vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) verliehen wird. Hauptsponsor ist Pfizer Deutschland.

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Berlinale 2010: Wettbewerbsbeitrag "Der Räuber" als Hörfilm

Berlin, 10. Februar 2010

Bei der diesjährigen Berlinale kommen auch blinde und sehbehinderte Kinofans wieder auf ihre Kosten, denn zu vier Filmen werden Hörfilmaufführungen angeboten. Dazu gehört auch der Wettbewerbsbeitrag „Der Räuber“ (Regie Benjamin Heisenberg), der am 16. Februar im Friedrichstadtpalast als Hörfilm läuft. Die Filmbeschreibung wird von der Deutschen Hörfilm Gesellschaft (DHG) präsentiert. Mehr über die Hörfilme der Berlinale unter www.berlinale.dbsv.org

Bei einem Hörfilm werden dem Originalfilm zusätzliche Bildbeschreibungen hinzugefügt – die so genannte Audiodeskription. In den Dialogpausen erläutert eine neutrale Sprecherstimme die rein visuell wahrnehmbaren Ereignisse einer Szene. Hörfilme ermöglichen so auch blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen. Bei Kinoaufführungen werden die Bildbeschreibungen über Kopfhörer empfangen.

1999 stellte die DHG mit Wim Wenders „Buena Vista Social Club“ zum ersten Mal bei der Berlinale einen Hörfilm vor. Seither nutzen immer mehr blinde und sehbehinderte Menschen das attraktive barrierefreie Festivalangebot. Alleingesellschafter der DHG ist der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV).

Am 23. März 2010 verleiht der DBSV zum 8. Mal den Deutschen Hörfilmpreis. Die Auszeichnung ehrt besonders gelungene Produktionen sowie Persönlichkeiten und Institutionen, die sich für Hörfilme einsetzen. 2003 ging der Preis an die Berlinale. Weitere Informationen unter www.deutscher-hoerfilmpreis.de

Ansprechpartnerin Deutsche Hörfilm Gesellschaft (DHG):

Martina Wiemers
Deutsche Hörfilm gGmbH
Fon: 030 / 23 55 73 40
Fax: 030 / 23 55 73 433
E-Mail: wiemers@hoerfilm.de

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Jörg Thadeusz und Andreja Schneider moderieren den Deutschen Hörfilmpreis 2010

Annett Louisan ist musikalischer Stargast +++ Erstmals in der Jury: Bettina Zimmermann und Saskia Valencia +++ Schirmherrin ist Christine Neubauer

Berlin, 25. Februar 2010

Jörg Thadeusz und Andreja Schneider moderieren am 23. März 2010 die Verleihung des 8. Deutschen Hörfilmpreises. Damit führt erstmals ein Moderatorenduo durch die glanzvolle Galaveranstaltung. Die beiden treten die Nachfolge von Frauke Ludowig an, die im vergangenen Jahr durch das Programm führte.

Der 41jährige TV- und Radiomoderator Jörg Thadeusz ist insbesondere durch seine beiden TV-Sendungen „Thadeusz“ und „Dickes B“ (beide Rundfunk Berlin- Brandenburg) bekannt. Die Schauspielerin, Moderatorin und Sängerin Andreja Schneider (45) kennt man vor allem in ihrer Rolle als „Fräulein Schneider“ des preisgekrönten Comedy-Trios „Geschwister Pfister“. Beide moderierten 2008/2009 bereits zusammen einige Ausgaben der monatlichen Talkshow „Dickes B“.

Musikalischer Stargast des Abends ist die erfolgreiche Sängerin Annett Louisan (31), die einige ihrer poetisch-humorvollen Pop-Chansons präsentieren wird.

Die Veranstaltung steht zum zweiten Mal unter der Schirmherrschaft der Schauspielerin Christine Neubauer und findet im historischen Atrium der Deutschen Bank, Unter den Linden 13/15 in Berlin statt.

Die Preisträger werden wie gewohnt von einer prominent besetzten Jury gewählt. In diesem Jahr zählen zu dem neunköpfigen Gremium unter anderem die Schauspielerinnen Saskia Valencia und Bettina Zimmermann sowie die Filmproduzentin Regina Ziegler.

Zu den diesjährigen nominierten Beiträgen gehören unter anderem das spanische Drama „Zerrissene Umarmungen“ mit Penelope Cruz, „Der Vorleser“ mit Kate Winslet und dem deutschen Shootingstar David Kross, der Fantasyfilm „Krabat“ sowie das unter Caroline Link entstandene Drama „Im Winter ein Jahr“ mit Karoline Herfurth in der Hauptrolle.

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente derHandlung sowie Gestik, Mimik und Dekors beschreibt. Diese Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

Die Aktion Mensch fördert den Deutschen Hörfilmpreis, der seit 2002 vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) verliehen wird. Die Preisträger des Deutschen Hörfilmpreises 2009 waren der Südwestrundfunk für die herausragende Audiodeskription des deutschen Dramas „Novemberkind“ mit Anna Maria Mühe in der Hauptrolle sowie die Hörfilmfassung der Tatort-Folge „Blinder Glaube“ des Rundfunks Berlin-Brandenburg. Hauptsponsor des Deutschen Hörfilmpreises ist Pfizer Deutschland.

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8. Deutscher Hörfilmpreis: Die Nominierten stehen fest

Aufruf zur Einreichung von Nominierungen für den Deutschen Hörfilmpreis 2009

Berlin, 16. Dezember 2009

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) hat heute die Nominierungen für den 8. Deutschen Hörfilmpreis bekannt gegeben. Aus allen Einreichungen wurden dreizehn Hörfilmproduktionen ausgewählt:

  • "Der Vorleser" (2008, Regie: Stephen Daldry), eingereicht vom Bayerischen Rundfunk
  • "Im Winter ein Jahr" (2008, Regie: Caroline Link), eingereicht von Highlight Communications (Deutschland)
  • "Wolke 9" (2008, Regie: Andreas Dresen), eingereicht von Senator Home Entertainment
  • "Krabat" (2008, Regie: Marco Kreuzpaintner), eingereicht von Twentieth Century Fox Home Entertainment
  • "Die Fälscher" (2006, Regie: Stefan Ruzowitzky), eingereicht vom Zweiten Deutschen Fernsehen
  • "Zerrissene Umarmungen" (2009, Regie: Pedro Almodóvar), eingereicht von Universum Film
  • "Vitus" (2006, Regie: Fredi M. Murer), eingereicht von ARTE
  • "Elling" (2001, Regie: Petter Næss), eingereicht von Degeto Film
  • "Tatort: Bluthochzeit" (2009, Regie: Patrick Winczewski), eingereicht vom Südwestrundfunk
  • "Guten Morgen, Herr Grothe" (2007, Regie: Lars Kraume), eingereicht vom Westdeutschen Rundfunk
  • "Der Mann, der Yngve liebte" (2008, Regie: Stian Kristiansen), eingereicht vom Norddeutschen Rundfunk
  • "Hannah und ihre Schwestern" (1986, Regie: Woody Allen), eingereicht von 3Sat
  • "Stärker als die Dunkelheit" (2009, Regie: Stephan Greve), eingereicht von age of art

Die Veranstaltung findet am Dienstag, dem 23. März 2010, im Atrium der Deutschen Bank in Berlin statt. Schirmherrin ist bereits zum zweiten Mal die Schauspielerin Christine Neubauer.Verantwortlich für die Auswahl der Preisträger ist eine prominent besetzte Jury. Zu deren Mitgliedern gehören unter anderem Filmproduzentin Prof. Regina Ziegler, die Schauspielerinnen Brigitte Grothum und Saskia Valencia sowie Filmredakteur Lars-Olav Beier (Der Spiegel).

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekors beschreibt. Diese Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom DBSV verliehen. Die Preisträger des Deutschen Hörfilmpreises 2009 waren der Südwestrundfunk für die herausragende Audiodeskription des deutschen Dramas "Novemberkind" sowie die Hörfilmfassung der Tatort-Folge "Blinder Glaube" des Rundfunks Berlin- Brandenburg. Hauptsponsor des Deutschen Hörfilmpreises ist Pfizer Deutschland.

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Christoph Götz
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8. Deutscher Hörfilmpreis: Aufruf zur Einreichung

Glanzvolle Preisverleihung am 23. März 2010 in Berlin +++ Schirmherrin ist Christine Neubauer

Berlin, 22. September 2009 Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) verleiht am Dienstag, dem 23. März 2010, in Berlin den 8. Deutschen Hörfilmpreis. Die Galaveranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Schauspielerin Christine Neubauer und findet traditionell im historischen Atrium der Deutschen Bank AG statt.

Ab heute können Hörfilm-Produktionen sowie Initiativen und Projekte, die auf besondere Weise zur Verbreitung und Weiterentwicklung des Hörfilms beigetragen haben, für die Auszeichnung mit dem Deutschen Hörfilmpreis beim DBSV vorgeschlagen werden. Die Einreichungsfrist endet am 20. November 2009.

Alle Einreichungskriterien sowie weitere Informationen unter:
www.deutscher-hoerfilmpreis.de

Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom DBSV verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt der DBSV besonders gelungene Hörfilmproduktionen, aber auch Persönlichkeiten und Institutionen für ihr Engagement im Bereich Hörfilm.

Preisträger des 7. Deutschen Hörfilmpreises 2009 war in der Kategorie „Spielfilm/Kino“ der Südwestrundfunk für die herausragende Audiodeskription des deutschen Dramas „Novemberkind“. In der Kategorie „TV-Produktionen“ setzte sich die Hörfilmfassung der Tatort-Folge „Blinder Glaube“ des Rundfunks Berlin-Brandenburg durch. Den Ehrenpreis der Jury erhielt Mario Adorf für seine langjährigen Verdienste als Schirmherr des Deutschen Hörfilmpreises.
Ein Sonderpreis der Jury wurde an Hela Michalski für ihr beispielhaftes Engagement als Hörfilmbeauftragte des Blinden- und Sehbehindertenvereins Schleswig-Holstein vergeben.

Hauptsponsor des Deutschen Hörfilmpreises ist die Pfizer Deutschland GmbH.

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen. In knappen Worten beschreibt die AD zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekors. Die Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

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7. Deutscher Hörfilmpreis: Die Preisträger

Berlin, 19. März 2009

7. Deutscher Hörfilmpreis / Kategorie "TV-Produktionen":

"Tatort: Blinder Glaube" (Fernsehfilm; D 2008)
Regie: Jürgen Bretzinger, eingereicht durch: Rundfunk Berlin-Brandenburg

Entgegengenommen wird der Preis von:

  • Boris Aljinovic (Hauptdarsteller)
  • Dominic Raacke (Hauptdarsteller)
  • Anne Kanis (Hauptdarstellerin)
  • Jürgen Bretzinger (Regisseur)
  • Katja Herzke (Filmbeschreiberin)
  • Evelyn Sallam (Filmbeschreiberin)

Laudatio: Christine Neubauer (Schauspielerin und Schirmherrin des Deutschen Hörfilmpreises)

7. Deutscher Hörfilmpreis / Kategorie "Spielfilm / Kino":

"Novemberkind" (Drama; D 2008)
Regie: Christian Schwochow, eingereicht durch: Südwestrundfunk

Entgegengenommen wird die Auszeichnung von:

  • Carl Bergengruen (Südwestrundfunk, Hauptabteilungsleiter Film und Familienprogramm)
  • Anna Maria Mühe (Hauptdarstellerin)
  • Christian Schwochow (Regisseur)
  • Uta Borchert (Filmbeschreiberin)

Laudatio: Hannelore Hoger (Schauspielerin)

Ehrenpreis der Jury:

Mario Adorf

Laudatio: Renate Reymann (Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V., Präsidentin)

Sonderpreis der Jury:

Hela Michalski

Laudatio: Heinz Hoenig (Schauspieler)

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7. Deutscher Hörfilmpreis geht an RBB-Tatort und "Novemberkind"

Berlin, 19. März 2009

Klaus Wowereit präsentierte die neue Schirmherrin Christine Neubauer / Zahlreiche prominente Gäste

Im Rahmen einer glanzvollen Gala wurde am Donnerstagabend in Berlin der Deutsche Hörfilmpreis 2009 verliehen. Um der Rekordzahl von elf Nominierungen gerecht zu werden, wurde die Auszeichnung in diesem Jahr erstmals in zwei Kategorien vergeben.

Bei den TV-Produktionen setzte sich die Hörfilmfassung der Tatort-Folge "Blinder Glaube" des RBB durch. Die neue Schirmherrin des Events, Christine Neubauer, überreichte den Preis an die TV-Kommissare Boris Aljinovic und Dominic Raacke, Regisseur Jürgen Bretzinger, Hauptdarstellerin Anne Kanis sowie die Filmbeschreiberinnen Katja Herzke und Evelyn Sallam.

Als beste Hörfilmproduktion in der Kategorie "Spielfilm/Kino" wurde das deutsche Drama "Novemberkind" ausgezeichnet. Schauspielerin Hannelore Hoger hielt die Laudatio und überreichte den Preis an Carl Bergengruen, Fernsehfilmchef des einreichenden Senders Südwestrundfunk, Regisseur Christian Schwochow, Hauptdarstellerin Anna Maria Mühe und Filmbeschreiberin Uta Borchert.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung ging der Ehrenpreis der Jury an Mario Adorf für seine Verdienste als Schirmherr des Deutschen Hörfilmpreises. Anschließend präsentierte der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit offiziell die neue Schirmherrin des Events, Christine Neubauer. Die beliebte Schauspielerin möchte durch ihre Bekanntheit dazu beitragen, Hörfilme verstärkt in der deutschen Medienlandschaft zu etablieren. Schauspieler Heinz Hoenig überreichte zum Abschluss der feierlichen Preisverleihung einen Sonderpreis der Jury an Hela Michalski für ihr langjähriges Engagement als Hörfilmbeauftragte des Blinden- und Sehbehindertenvereins Schleswig-Holstein.

Verantwortlich für die Auswahl der diesjährigen Gewinner des Deutschen Hörfilmpreises war eine prominent besetzte Jury, zu der unter anderem die Filmproduzentin Prof. Regina Ziegler, die Schauspielerin Brigitte Grothum sowie Christiane von Wahlert, Geschäftsführerin der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V., gehörten.

Durch den Abend führte TV-Journalistin Frauke Ludowig, die mehr als 450 Gäste aus den Bereichen Politik, Kultur, Medien und Showbusiness begrüßen konnte. Darunter unter anderem: Hans-Joachim Otto, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, Eva Habermann, Alexandra Kamp, Nadine Warmuth sowie Maren Gilzer, Tobias Schenke und Kerstin Linnartz. Musikalische Glanzlichter wurden durch Joy Denalane gesetzt, die live zwei ihrer Songs präsentierte.

Der Deutsche Hörfilmpreis (www.deutscher-hoerfilmpreis.de) wird seit 2002 vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt der DBSV besonders gelungene Hörfilmproduktionen, aber auch Persönlichkeiten und Institutionen für ihr Engagement im Bereich Hörfilm. Hauptsponsor war bereits zum vierten Mal Pfizer Deutschland. Der forschende Arzneimittelhersteller engagiert sich mit mehreren Projekten für Menschen mit Behinderungen. Weitere Sponsoren und Partner waren unter anderem die Deutsche Bank AG, die Aktion Mensch, die Herbert-Funke-Stiftung, die Paul und Charlotte Kniese Stiftung, das Blindenhilfswerk Berlin, die Blindenstiftung Deutschland, Briganti- Catering, das Hotel Concorde Berlin, Remy Martin, die Skoda Auto Deutschland GmbH, L’OCCITANE En Provence und Flores Y Amores.

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer zusätzlichen Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreibt. Die Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

Pressebilder zum Download und zur kostenfreien Verwendung erhalten Sie ab Freitag, dem 20. März 2009, 11 Uhr unter folgendem Link:
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Schirmherrin des Deutschen Hörfilmpreises: Christine Neubauer

Berlin, 19. März 2009

"Als Schauspielerin möchte ich Menschen unterhalten, berühren, in eine andere Welt entführen. Hörfilme sind dabei eine wunderbare Ergänzung, denn sie ermöglichen auch blinden oder sehbehinderten Menschen, Filme zu erleben. Mitnehmen nicht ausgrenzen, auch das zeichnet kulturelle Vielfalt aus."

Christine Neubauer wurde heute im Rahmen der 7. Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises vom Berliner Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit als die neue Schirmherrin des Events präsentiert. Durch ihre Bekanntheit will sie dazu beitragen, Hörfilme verstärkt in der deutschen Medienlandschaft zu etablieren. "Es ist mir eine große Ehre, für den Hörfilmpreis die Schirmherrschaft zu übernehmen. Ich schätze sehr, was der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband für den Hörfilm erreicht hat. Dieses Engagement möchte ich unterstützen. Das Angebot an Hörfilmen soll ja noch größer werden."

Christine Neubauer wurde am 24. Juni 1962 in München geboren. Nach dem Abitur und einigen Semestern Psychologie nahm sie Schauspielunterricht bei Ruth von Zerboni. Danach besuchte sie Workshops beim Lee Strasberg Institut in New York. Ihre Karriere begann in München. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie am Münchner Theater der Jugend. Ihren Durchbruch erlebte sie im "Theater über dem Landtag" unter der Leitung von Hartmut Nolte in Ödön von Horváths Stück "Das Fräulein Pollinger". Wenig später verhalf Regisseur Rainer Wolffhardt Christine Neubauer zu ihrer ersten Hauptrolle in der Ganghofer-TV-Verfilmung "Der Unfried".

Damit ging die Karriere von Christine Neubauer steil bergauf. Große Erfolge feierte sie mit ihrer Rolle in der 32-teiligen BR-Serie "Die Löwengrube" (1987 - 1991). Mit Tobias Moretti und Gabriel Barylli spielte sie in "Krambambuli" (ARD), mit Claude Oliver Rudolph in "Liebe mich bis in den Tod" (RTL), für das die beiden Schauspieler auch das Drehbuch geschrieben haben. Für die ARD-Reihe "Lauter tolle Frauen" dreht sie mehrere TV-Filme u.a. "Vollweib sucht Halbtagsmann". Zu ihren jüngsten Produktionen zählen die Neuverfilmung der "Geierwally" (ARD) und "Eva Zacharias" (Arbeitstitel, ARD).

Christine Neubauer stand außerdem 1998 für Bernd Eichingers Kinofilm "Der große Bagarozy", 1999 für den Kinofilm "Meister Eder und sein Pumuckl - das Zirkusabenteuer", 2001 für die Teenie-Komödie "Knallharte Jungs" und 2003 für den Kinderkinofilm "Mein Bruder ist ein Hund" vor der Kamera.

Christine Neubauer wurde zweimal mit dem Grimme-Preis (für "Löwengrube" und "Krambambuli"), dem Bayerischen Fernsehpreis ("Frische Ware") und einem Telestar ("Solange es die Liebe gibt") ausgezeichnet. 2002 erhielt sie die Auszeichnung Pro Meritis Scientiae et Litterarum des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. 2008 bekam sie einen Bambi.

Neben der Schauspielerei hat Christine Neubauer inzwischen mehrere Bücher herausgebracht, darunter den Bestseller "Die Vollweib Diät". Die Schauspielerin hat einen Sohn, Lambert jr. (16), und lebt mit Ehemann Lambert Dinzinger (52, BR-Sportmoderator) in München.

Vom 12. Februar bis 12. März 2009 stand Christine Neubauer für das TV-Drama "Haltet die Welt an" rund um Bremerhaven vor der Kamera. Hartmut Griesmayr führte Regie bei der Ziegler Film-Produktion für die ARD Degeto. In dem TV-Film wird das Drama um den Tod von Felix Wille aus Neu Ebersdorf verfilmt, dessen Leiche im Januar 2005 auf dem Grund der Geeste bei Bramel gefunden worden war.

Direkt im Anschluss an den Hörfilmpreis fliegt Christine Neubauer nach Thailand, dort fällt bereits am 20. März die erste Klappe für den ARD-TV-Film "Wer zu lieben wagt". Danach folgen im Mai Dreharbeiten zu einer neuen Episode aus der ARD-Reihe "Die Landärztin".

Pressebilder zum Download und zur kostenfreien Verwendung erhalten Sie ab Freitag, dem 20. März 2009, 11:00 Uhr unter folgendem Link:
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Pressekontakt Christine Neubauer

Nadja Nollau
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Programmablauf des 7. Deutschen Hörfilmpreises

Berlin, 19. März 2009

  • 19.00 Uhr Einlass
  • 20.00 Uhr Beginn der Preisverleihung
  • Begrüßung durch Frauke Ludowig (Moderatorin) und Dietmar Wischnewski, Deutsche Bank AG
  • 20.05 Uhr Übergabe der Schirmherrschaft des Deutschen Hörfilmpreises durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit
  • 20.15 Uhr Pressefoto: Neuer Schirmherr
  • 20.20 Uhr 1. Auftritt Joy Denalane
  • 20.25 Uhr Erklärung "Was ist ein Hörfilm" (Dreischritt)
  • Interview mit Andreas Bethke, Geschäftsführer Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V.
  • 20.30 Uhr Interview mit Michael Klein, Mitglied der Geschäftsführung Pfizer Deutschland
  • 20.40 Uhr Vorstellung der Jury des 7. Deutschen Hörfilmpreises
  • Interview mit Dr. Jürgen Plückhahn (Jurymitglied) und Hans-Joachim Otto, MdB (Jurymitglied und Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages)
  • 20.45 Uhr 2. Auftritt Joy Denalane
  • 20.50 Uhr Verleihung des Sonderpreises der Jury
  • 20.55 Uhr Pressefoto: Preisträger Sonderpreis
  • 21.00 Uhr Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises in der Kategorie "TV-Produktion"
  • 21.05 Uhr Pressefoto: Preisträger Kategorie "TV-Produktion"
  • 21.10 Uhr Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises in der Kategorie "Spielfilm / Kino"
  • 21.15 Uhr Pressefoto: Preisträger Kategorie "Spielfilm / Kino"
  • 21.20 Uhr Ende der Preisverleihung
  • 21.20 Uhr Pressefoto: Alle Preisträger und Bühnenbeteiligte
  • ab 21.30 Uhr Get together

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7. Deutscher Hörfilmpreis: Die Nominierungen

Berlin, 19. März 2009

Aus allen Einreichungen nominierte die Jury folgende Hörfilmproduktionen für den 7. Deutschen Hörfilmpreis:

Kategorie "TV-Produktionen"

  • "Die Katze" (Fernsehfilm; D, 2006)
    Regie: Kaspar Heidelbach, eingereicht durch: Norddeutschen Rundfunk
  • "Der Letzte macht das Licht aus!" (Komödie; D, 2007)
    Regie: Clemens Schönborn, eingereicht durch: Zweites Deutsches Fernsehen
  • "Engelchen flieg" (Fernsehfilm; D, 2003)
    Regie: Adolf Winkelmann, eingereicht durch: Westdeutschen Rundfunk
  • "Tatort: Blinder Glaube" (Fernsehfilm; D, 2008)
    Regie: Jürgen Bretzinger, eingereicht durch: Rundfunk Berlin-Brandenburg

Kategorie "Spielfilm / Kino"

  • "Blindsight" (Dokumentation; USA 2006)
    Regie: Lucy Walker, eingereicht durch: Tao Cinemathek GmbH
  • "Die Welle" (Drama; D, 2008)
    Regie: Dennis Gansel, eingereicht durch: Highlight Communications
  • "Kirschblüten – Hanami" (Romantik-Drama; D, 2008)
    Regie: Doris Dörrie, eingereicht durch: Bayerischen Rundfunk
  • "Novemberkind" (Drama; D, 2008)
    Regie: Christian Schwochow, eingereicht durch: Südwestrundfunk
  • "Shine a Light" (Konzertfilm; USA, 2007)
    Regie: Martin Scorsese, eingereicht durch: Kinowelt Home Entertainment
  • Strajk – Die Heldin von Danzig" (Drama; D / PL 2006)
    Regie: Volker Schlöndorff, eingereicht durch: arte
  • "Trip to Asia" (Musik-Dokumentation; D, 2008)
    Regie: Thomas Grube, eingereicht durch: Boomtownsounds

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7. Deutscher Hörfilmpreis: Die Jury

Berlin, 19. März 2009

Der Jury des 7. Deutschen Hörfilmpreises gehören an:

  • Jürgen Lubnau (Juryvorsitzender) Ehemaliger Präsident des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e.V.
  • Brigitte Grothum Schauspielerin
  • Prof. Regina Ziegler Filmproduzentin
  • Rosemarie Wintgen Ressortleiterin Film Rundfunk Berlin-Brandenburg
  • Mark Schlemmermeyer Programmchef TV Spielfilm
  • Lars-Olav Beier Filmredakteur Der Spiegel
  • Christiane von Wahlert Geschäftsführerin SPIO Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V.
  • Hans-Joachim Otto, MdB Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien Deutscher Bundestag
  • Dietrich Plückhahn Hörfilmexperte des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e.V.

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7. Deutscher Hörfilmpreis: Der Preis

Berlin, 19. März 2009

Der Preis, der den Preisträgern des Deutschen Hörfilmpreises übergeben wird, symbolisiert besonders deutlich, wie blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen einen Hörfilm "sehen".

Das Kunstwerk ist eine drei Kilogramm schwere Skulptur aus Bronze mit dem Titel "Die Lauschende". Erschaffen wurde die Plastik von dem blinden Künstler Dario Malkowski. Sie zeigt das Gesicht einer Frau, deren linke Hand hinter dem Ohr liegt und deren rechte Hand gedankenvoll die Augen bedeckt. So soll die Notwendigkeit des Hörens bei einer Beeinträchtigung des Sehens illustriert werden.

Dario Malkowski wurde 1926 in Schönebeck/Elbe geboren, wo er auch heute noch seinen Lebensmittelpunkt hat. Nachdem er 1944 durch eine Granate das Augenlicht für immer verlor, folgte Dario Malkowski dennoch seinem künstlerischen Schaffensdrang und fertigte erste Holzschnitzereien an. Nach der Gewerbeprüfung als Holzschnitzer nahm er in Magdeburg und Leipzig an den Fachschulen für angewandte Kunst ein Studium auf, das er 1953 mit dem Staatsexamen abschloss.

Heute sind seine Plastiken, Skulpturen und Reliefs in Erfurt, Nordhausen und Leipzig, St. Petersburg, Paris und in den USA zu sehen. Bekannte Beispiele sind die Bronzefigur "Der lesende Blinde" in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde in Leipzig, die Büste von Louis Braille im Braille-Museum in Paris, die Gedenkplastik "Sehende Hände durch Louis Braille" oder auch die Skulptur des Hörspielpreises "Buch des Lebens".

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Was ist ein Hörfilm?

Berlin, 19. März 2009

Blinde und sehbehinderte Menschen erleben einen Film allein über seine Tonspur. Sie sind darauf angewiesen, dass Bildinhalte akustisch umgesetzt werden.

Gregory Frazier entwickelte deshalb Mitte der 70er Jahre an der San Francisco State University of Creative Arts die Audiodeskription. Dabei geben eingesprochene Texte in den Dialogpausen wichtige Hinweise zu Mimik, Gestik und Aussehen der handelnden Personen, beschreiben Orte oder erklären Zeitsprünge, Rückblenden und Traumsequenzen. Im Jahr 1989 wurde die Technik, bei der Szene für Szene textlich nachbearbeitet wird, erstmalig in Europa auf den Filmfestspielen in Cannes vorgestellt.

Audiodeskription macht aus Filmen so genannte Hörfilme – perfekt zugänglich für blinde und sehbehinderte Menschen. Sie können der Handlung folgen und erleben, was bei "Harry und Sally" im Restaurant geschieht oder was Miss Marple aus ihrem Zugabteil beobachtet. Hörfilme erschaffen Bilder mit Worten und ermöglichen blinden und sehbehinderten Menschen den direkten Zugang zu Fernsehen und Kino.

Zu den schwierigsten Aufgaben der Audiodeskriptoren gehört das ständige Verknappen der beschreibenden Texte. Häufig lassen die Lücken zwischen den Dialogen nicht viel Platz für Einfügungen, außerdem soll die Atmosphäre des Films nicht zerstört werden.

Entscheidend für einen gelungenen Hörfilm ist außerdem die Mitarbeit eines blinden oder sehbehinderten Menschen. Wird der Wechsel von Haupt- und Nebenhandlung deutlich? Kommt Humor oder Tragik einer Szene tatsächlich zum Ausdruck? Erst wenn auch im Kopf eines blinden oder sehbehinderten Zuschauers ein Film abläuft, wird die fertige Audiodeskription im Tonstudio aufgenommen, mit der Originalspur abgemischt und auf die zweite Spur des Sendebandes kopiert. Die komplette Bearbeitung eines Films kostet durchschnittlich 4.500 bis 5.000 EUR.

Hörfilme werden im Zweikanalton-System ausgestrahlt und können in Gebieten mit und ohne DVBT sowohl analog als auch digital empfangen werden. Für den Empfang sind keine Zusatzgeräte erforderlich, reguläre Stereogeräte reichen aus.

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Prominente Gäste bei der Verleihung des 7. Deutschen Hörfilmpreises

Berlin, 16. März 2009

Zur Verleihung des 7. Deutschen Hörfilmpreises am Donnerstag, den 19. März 2009, in Berlin haben sich zahlreiche prominente Gäste angekündigt, unter ihnen Anna Maria Mühe, Hannelore Hoger, Heinz Hoenig, Christine Neubauer, Dominic Raacke, Jenny Elvers-Elbertzhagen, Boris Aljinovic, Valerie Niehaus, Eva Habermann, Maren Gilzer, uvm.

Als Kulisse für die Galaveranstaltung um 20 Uhr dient das historische Atrium der Deutsche Bank AG, Unter den Linden 13/15. In diesem Jahr übergibt der Berliner Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit die Schirmherrschaft von Mario Adorf an eine prominente Persönlichkeit. Durch den Abend führt die TV-Moderatorin Frauke Ludowig. Musikalisches Highlight ist der Live-Auftritt der deutschen "Queen of Soul" Joy Denalane.

Zu den nominierten Filmen gehören in der Kategorie "Spiefilm/Kino" unter anderem "Die Welle" mit Jürgen Vogel und "Kirschblüten – Hanami" von Doris Dörrie. In der Kategorie "TV-Produktionen" sind unter anderem der Berliner Tatort-Krimi "Blinder Glaube" mit Dominic Raacke und Boris Aljinovic sowie "Die Katze" mit Hannelore Hoger und Götz George nominiert.

Der Deutsche Hörfilmpreis (www.deutscher-hoerfilmpreis.de) wird vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt der DBSV besonders gelungene Hörfilmproduktionen, aber auch Persönlichkeiten und Institutionen für ihr Engagement im Bereich Hörfilm.

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer zusätzlichen Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekors beschreibt. Die Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

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Bestätigter Auszug aus der Gästeliste

Berlin, 16. März 2009

Anlässlich der Verleihung des 7. Deutschen Hörfilmpreises
am Donnerstag, den 19. März 2009 ab 20.00 Uhr im
Atrium der Deutsche Bank AG, Unter den Linden 13-15, 10117 Berlin

  • Christine Neubauer
    Schauspielerin
  • Hannelore Hoger
    Schauspielerin
  • Heinz Hoenig
    Schauspieler
  • Anna Maria Mühe
    Schauspielerin
  • Boris Aljinovic
    Schauspieler
  • Dominic Raacke
    Schauspieler
  • Klaus Wowereit
    Regierender Bürgermeister von Berlin
  • Eva Habermann
    Schauspielerin
  • Kostja Ullmann
    Schauspieler
  • Janine Reinhardt
    Schauspielerin
  • Jenny Elbers-Elbertzhagen
    Schauspielerin
  • Valerie Niehaus
    Schauspielerin
  • Anastasia Zampounidis
    Moderatorin
  • Andrea Kempter
    Moderatorin
  • Nandini Mitra
    Moderatorin
  • Culcha Candela
  • Regina Ziegler
    Produzentin
  • Regine Sixt
  • Ulrike Frank
    Schauspielerin
  • Nina Frederike Gnädig
    Schauspielerin
  • Rosalind Baffoe
    Schauspielerin
  • Tobey Wilson
    Sänger
  • Bruno Eyron
    Schauspieler
  • Laura Osswald
    Schauspielerin
  • Moderation:
    Frauke Ludowig
  • Musikalisches Rahmenprogramm:
    Joy Denalane

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Presseeinladung zur Verleihung des 7. Deutschen Hörfilmpreises

Berlin, 05. März 2009

Sehr geehrte Damen und Herren,
zur Verleihung des 7. Deutschen Hörfilmpreises laden wir Sie hiermit herzlich ein:

Donnerstag, 19. März 2009
20:00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr)

Atrium der Deutsche Bank AG
Unter den Linden 13/15
(Eingang Charlottenstraße)
10117 Berlin

Der Deutsche Hörfilmpreis wird vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. verliehen. In diesem Jahr übergibt der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, die Schirmherrschaft von Mario Adorf an eine prominente Persönlichkeit.

Durch den Abend führt die TV-Moderatorin Frauke Ludowig. Musikalisches Highlight ist der Live-Auftritt der deutschen "Queen of Soul" Joy Denalane. Als prominente Gäste haben bisher ihr Kommen bestätigt: Anna Maria Mühe, Hannelore Hoger, Clemens Schick, Boris Aljinovic, Dominic Raacke, Valerie Niehaus, Jennifer Ulrich, Kostja Ullmann, Janine Reinhardt, Otto Sander, Jaecki Schwarz, Friede Springer, Regine Sixt, Patricia Riekel sowie Regina Ziegler.

Weitere Informationen finden Sie auf der barrierefreien Website des Deutschen Hörfilmpreises unter:
www.deutscher-hoerfilmpreis.de

Bitte teilen Sie uns bis Dienstag, den 17. März 2009, anhand des beigefügten Antwortfaxes mit, ob wir mit Ihrem Kommen rechnen dürfen (Fax-Nr:+49/30/820 82-511).

Pressebilder zum Download und zur kostenfreien Verwendung
erhalten Sie ab Freitag, dem 20. März 2009, 11:00 Uhr unter:
www.deutscher-hoerfilmpreis.de/presse.html

Am Abend der Veranstaltung wenden Sie sich bitte direkt an den Presse-Counter im Eingangsbereich des Atriums.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Beste Grüße aus Berlin-Mitte
Christoph Götz

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7. Deutscher Hörfilmpreis: "Kirschblüten" und "Die Welle" treten an

Elf Hörfilmproduktionen nominiert | Preisverleihung am 19. März 2009 | Jury prominent besetzt

Berlin, 19. Dezember 2008

Die Nominierungen für den 7. Deutschen Hörfilmpreis stehen fest. Aus allen Einreichungen wurden elf Hörfilmproduktionen ausgewählt:

  • "Strajk – Die Heldin von Danzig" (Drama; D / PL 2006)
    Regie: Volker Schlöndorff, eingereicht durch: arte
  • "Kirschblüten – Hanami" (Romantik-Drama; D, 2008)
    Regie: Doris Dörrie, eingereicht durch: Bayerischen Rundfunk
  • "Trip to Asia" (Musik-Dokumentation; D, 2008)
    Regie: Thomas Grube, eingereicht durch: Boomtownsounds
  • "Die Welle" (Drama; D, 2008)
    Regie: Dennis Gansel, eingereicht durch: Highlight Communications
  • "Shine a Light" (Konzertfilm; USA, 2007)
    Regie: Martin Scorsese, eingereicht durch: Kinowelt Home Entertainment
  • "Die Katze" (Fernsehfilm; D, 2006)
    Regie: Kaspar Heidelbach, eingereicht durch: Norddeutschen Rundfunk
  • "Tatort: Blinder Glaube" (Fernsehfilm; D, 2008)
    Regie: Jürgen Bretzinger, eingereicht durch: Rundfunk Berlin-Brandenburg
  • "Novemberkind" (Drama; D, 2008)
    Regie: Christian Schwochow, eingereicht durch: Südwestrundfunk
  • "Blindsight" (Dokumentation; USA 2006)
    Regie: Lucy Walker, eingereicht durch: Tao Cinemathek GmbH
  • "Engelchen flieg" (Fernsehfilm; D, 2003)
    Regie: Adolf Winkelmann, eingereicht durch: Westdeutschen Rundfunk
  • "Der Letzte macht das Licht aus!" (Komödie; D, 2007)
    Regie: Clemens Schönborn, eingereicht durch: Zweites Deutsches Fernsehen

Ebenfalls nominiert ist die schleswig-holsteinische Hörfilmbeauftragte Hela Michalski für ihr langjähriges Engagement im Bereich Hörfilm.

Der Gewinner des 7. Deutschen Hörfilmpreises wird am Abend der Preisverleihung am Donnerstag, dem 19. März 2009, in Berlin bekannt gegeben. Als Kulisse für die Galaveranstaltung dient das historische Atrium der Deutsche Bank AG, Unter den Linden 13/15. Auch die diesjährige Veranstaltung steht wieder unter der Schirmherrschaft des Schauspielers Mario Adorf.

Verantwortlich für die Auswahl der Preisträger wird eine prominent besetzte Jury sein. Zu den Mitgliedern gehören unter anderem Schauspielerin Brigitte Grothum, RBBFernsehdirektorin Claudia Nothelle, Filmproduzentin Prof. Regina Ziegler, SPIEGELFilmredakteur Lars-Olav Beier sowie der Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag, Hans-Joachim Otto, MdB. Der Deutsche Hörfilmpreis (www.deutscher-hoerfilmpreis.de) wird seit 2002 vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt der DBSV besonders gelungene Hörfilmproduktionen, aber auch Persönlichkeiten und Institutionen für ihr Engagement im Bereich Hörfilm.

Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF), der Bayerische Rundfunk (BR), der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR), die Senator Entertainment AG, die Kinowelt Home Entertainment sowie die Internationalen Filmfestspiele Berlin. Hauptsponsor des 7. Deutschen Hörfilmpreises ist die Pfizer Deutschland GmbH.

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer zusätzlichen Audiodeskription (AD) versehen. Akustischen Untertiteln vergleichbar beschreibt die AD in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekors. Die Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

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Gesucht: Der beste Film für blinde Menschen

Aufruf zur Einreichung von Nominierungen für den Deutschen Hörfilmpreis 2009

Berlin, 17. September 2008

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) wird im März 2009 in Berlin den 7. Deutschen Hörfilmpreis verleihen. Die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Mario Adorf wird im Atrium der Deutschen Bank stattfinden. Ausgezeichnet werden Initiativen und Projekte, die auf besondere Weise zur Verbreitung und Weiterentwicklung des Hörfilms beitragen, sowie besonders gelungene Hörfilm-Produktionen. Vorschläge können bis zum 17. November 2008 eingereicht werden. Weitere Informationen unter: www.deutscher-hoerfilmpreis.de

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen. Akustischen Untertiteln vergleichbar beschreibt die AD in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekors. Die Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom DBSV verliehen. Preisträger des 6. Deutschen Hörfilmpreises im März 2008 war der Südwestrundfunk für die herausragende Hörfilmproduktion "Das wahre Leben". Sonderpreise der Jury erhielten die Constantin Film AG sowie die Audiodeskription des Stummfilms "Vom Reiche der sechs Punkte". Hauptsponsor des Deutschen Hörfilmpreises ist die Pfizer Deutschland GmbH.

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Der 6. Deutsche Hörfilmpreis geht an "Das wahre Leben"

Sonderpreise für "Vom Reiche der sechs Punkte" sowie die Constantin Film AG

Berlin, 12. März 2008

Der 6. Deutsche Hörfilmpreis geht an die Hörfilmproduktion Das wahre Leben. Schirmherr Mario Adorf überreichte den Preis stellvertretend an Carl Bergengruen, Fernsehfilmchef des einreichenden Senders Südwestrundfunk (SWR), und gratulierte dem Regisseur Alain Gsponer sowie den Hauptdarstellern Katja Riemann, Hannah Herzsprung und Ulrich Noethen.

Erstmals lobte die Jury des Deutschen Hörfilmpreises in diesem Jahr zwei Sonderpreise aus. Schauspieler Kai Wiesinger würdigte in seiner Laudatio die Constantin Film AG und deren besonderes Engagement im Bereich Hörfilm. Schauspielerin und Jurymitglied Brigitte Grothum überreichte dem Berufsförderungswerk Düren gGmbH für die Hörfilmfassung des deutschen Stummfilms Vom Reiche der sechs Punkte aus dem Jahre 1927 den zweiten Sonderpreis.

Verantwortlich für die Auswahl der Gewinner war die prominent besetze Jury, zu der unter anderem die Filmproduzentin Prof. Regina Ziegler, Gabriel Heim (Fernsehdirektor des Rundfunk Berlin-Brandenburg) sowie Prof. Dr. Klaus Siebenhaar (Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement an der Freien Universität Berlin) gehören.

Durch den Abend führte Nina Ruge, die mehr als 450 Gäste aus den Bereichen Politik, Kultur, Medien und Showbusiness begrüßen konnte. Darunter unter anderem: Eva Habermann, Gesine Cukrowski, Saskia Valencia, Adrian Topol, Maike von Bremen, Ulrike Frank, die Moderatorinnen Andrea Kempter, Inge Posmyk und Mirjam Weichselbraun sowie Sängerin Jasmin Wagner. Musikalisches Highlight des Abends war der Live-Auftritt der kanadischen Starsopranistin Anna Maria Kaufmann.

Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt der DBSV besonders gelungene Hörfilmproduktionen, aber auch Persönlichkeiten und Institutionen für ihr Engagement im Bereich Hörfilm. Weitere Informationen zum Deutschen Hörfilmpreis finden Sie unter: www.deutscher-hoerfilmpreis.de

Hauptsponsor des 6. Deutschen Hörfilmpreises ist bereits zum dritten Mal die Pfizer Deutschland GmbH. Der forschende Arzneimittelhersteller engagiert sich mit mehreren Projekten für Menschen mit Behinderungen. Weitere Sponsoren und Partner sind unter anderem die Deutsche Bank AG, die Aktion Mensch, die Blindenstiftung Deutschland, die Herbert Funke-Stiftung, die Paul und Charlotte Kniese-Stiftung, das Blindenhilfswerk Berlin, Skoda Auto Deutschland GmbH sowie L'OCCITANE.

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer zusätzlichen Audiodeskription (AD) versehen. Akustischen Untertiteln vergleichbar beschreibt die AD in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekors. Die Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

6. Deutscher Hörfilmpreis: Die Preisträger

6. Deutscher Hörfilmpreis:
Das wahre Leben (D, 2006)

Regie: Alain Gsponer, eingereicht durch: Südwestrundfunk

Entgegengenommen wird der Preis von:

  • Carl Bergengruen (Fernsehfilmchef Südwestrundfunk)
  • Alain Gsponer (Regisseur)
  • Katja Riemann (Darstellerin)
  • Hannah Herzsprung (Darstellerin)
  • Ulrich Noethen (Darsteller)

Sonderpreis I:
Vom Reiche der sechs Punkte (D, 1927)

Regie: Hugo Rütters, eingereicht durch: Berufsförderungswerk Düren gGmbH

Entgegengenommen wird der Preis von:

  • Martina Hoffmann-Badache (Rheinischer Blindenfürsorgeverein 1886 Düren)
  • Dr. Hans-Joachim Zeißig (Berufsförderungswerk Düren)
  • Stefan Drößler (Filmmuseum München)

Sonderpreis II:
Constantin Film AG

Entgegengenommen wird der Preis von:

  • Burt Neuber (Produkt Manager DVD)

Hörfilmpatenschaften erweitern Hörfilmangebot für Blinde und Sehbehinderte

Pfizer Deutschland übernimmt erste Hörfilmpatenschaft

Berlin, 12. März 2008

Das Konzept Hörfilmpatenschaften wurde erstmals am 11. März 2008 anlässlich der Verleihung des 6. Deutschen Hörfilmpreises präsentiert.

Die Initiatoren des Projekts (www.hoerfilm-patenschaften.de), der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband und die Deutsche Hörfilm gGmbH, möchten damit das Angebot qualitativ hochwertiger Hörfilme für blinde und sehbehinderte Menschen ausweiten. Die Paten übernehmen vollständig oder anteilig die Kosten für eine Hörfilm-Produktion und machen dadurch blinden und sehbehinderten Menschen einen weiteren Film mit Audiodeskription zugänglich. Sie können so das Leben blinder und sehbehinderter Menschen bereichern und ihnen Freude bereiten.

Zur Zeit suchen die beiden folgenden Hörfilmproduktionen einen Paten: der Eröffnungsfilm der diesjährigen Berlinale Shine a Light von Martin Scorsese und der prämierte Dokumentarfilm Blindsight, der die Geschichte einer Gruppe blinder Kinder auf Expedition im Himalaya erzählt.

Die Pfizer Deutschland GmbH hat mit Tuyas Hochzeit (China, 2006) die erste Hörfilmpatenschaft übernommen. Das Portrait einer mongolischen Hirtin wurde 2007 mit dem Goldenen Bären der 57. Berlinale ausgezeichnet.

"Wir sind stolz, der erste Hörfilmpate zu sein – noch dazu mit einem so schönen Film wie Tuyas Hochzeit. Wir hoffen, dass noch viele unserem Beispiel folgen werden", sagt Michael Klein, Mitglied der Geschäftsführung von Pfizer Deutschland. "Uns ist es ein besonderes Anliegen, dass alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können." Der forschende Arzneimittelhersteller Pfizer ist zum dritten Mal Hauptsponsor des Deutschen Hörfilmpreises und engagiert sich mit mehreren Projekten für Menschen mit Behinderungen.

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer zusätzlichen Audiodeskription (AD) versehen. Akustischen Untertiteln vergleichbar beschreibt die AD in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekors. Die Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

Auszug aus der Gästeliste des 6. Deutschen Hörfilmpreises

Folgende prominente Persönlichkeiten werden anlässlich der Verleihung des 6. Deutschen Hörfilmpreises erwartet:

  • Adorf, Mario
    Schirmherr
  • Frank, Ulrike
    Schauspielerin
  • Gercke, Lena
    Model
  • Glowna, Vadim
    Schauspieler
  • Grothum, Brigitte
    Jurymitglied und Schauspielerin
  • Habermann, Eva
    Schauspielerin
  • Herzsprung, Hannah
    Schauspielerin
  • Kaufmann, Anna Maria
    Sopranistin
  • Knizka, Roman
    Schauspieler
  • Noethen, Ulrich
    Schauspieler
  • Posmyk, Inge
    Moderatorin
  • Riemann, Katja
    Schauspielerin
  • Roth, Claudia
    Bundesvorsitzende von Bündnis90 / Die Grünen
  • Ruge, Nina
    Moderatorin
  • Scharnitzky, Gabrielle
    Schauspielerin
  • Sideropoulus, Susan
    Schauspielerin
  • Valencia, Saskia
    Schauspielerin
  • von Bremen, Maike
    Schauspielerin
  • Wagner, Jasmin
    Sängerin
  • Weichselbraun, Mirjam
    Moderatorin
  • Wiesinger, Kai
    Schauspieler
  • Zampounidis, Anastasia
    Moderatorin
  • Ziegler, Daniela
    Schauspielerin
  • Zypries, Brigitte
    Bundesjustizministerin

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Christoph Götz
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Presseeinladung zur Verleihung des 6. Deutschen Hörfilmpreises

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu der Verleihung des 6. Deutschen Hörfilmpreises laden wir Sie hiermit herzlich ein:

Dienstag, 11. März 2008
20:00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr)

Atrium der Deutsche Bank AG
Unter den Linden 13/15
(Eingang Charlottenstraße)
10117 Berlin

Der Deutsche Hörfilmpreis wird vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. verliehen. Auch in diesem Jahr steht die Veranstaltung wieder unter der Schirmherrschaft des Schauspielers Mario Adorf, der die Auszeichnung persönlich überreichen wird. Durch den Abend führt die TV-Journalistin Nina Ruge. Musikalischer Höhepunkt ist der Live- Auftritt der international erfolgreichen Starsopranistin Anna Maria Kaufmann.

Als Gäste haben sich bisher unter anderem angekündigt: Die Schauspieler/innen Katja Riemann, Hannah Herzsprung, Ulrich Noethen, Daniela Ziegler, Eva Habermann, Maike von Bremen, Roman Knzika, die Moderatorinnen Inge Posmyk, Andrea Kempter und Mirjam Weichselbaum sowie Top-Model Lena Gercke.

Weitere Informationen finden Sie auf der barrierefreien Website des Deutschen Hörfilmpreises unter: www.deutscher-hoerfilmpreis.de

Bitte teilen Sie uns bis Freitag, den 7. März mit dem beigefügten Antwortfax (PDF, 172 KB) mit, ob wir mit Ihrem Kommen rechnen dürfen (Fax-Nr: +49 / 30 / 820 82 - 111).

Am Abend der Veranstaltung wenden Sie sich bitte direkt an den Presse-Counter im Eingangsbereich des Atriums.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehe ich Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.

Beste Grüße aus Berlin-Mitte

Christoph Götz
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6. Deutscher Hörfilmpreis: Die Nominierungen stehen fest

Galaveranstaltung wird von Nina Ruge präsentiert +++ Musikalisches Highlight: Starsopranistin Anna Maria Kaufmann +++ Zahlreiche prominente Gäste erwartet

Berlin, 20. Februar 2008

Die Nominierungen für den 6. Deutschen Hörfilmpreis stehen fest. Aus allen Einreichungen wählte die prominent besetzte Jury acht Hörfilmproduktionen aus:

  • "Das Parfum - die Geschichte eines Mörders" (D, 2006)
    Regie: Tom Tykwer, eingereicht durch: Constantin Film AG
  • "Das wahre Leben" (D, 2006)
    Regie: Alain Gsponer, eingereicht durch: Südwestrundfunk
  • "Die Frau vom Checkpoint Charlie" (D, 2007)
    Regie: Miguel Alexandre, eingereicht durch: Mitteldeutscher Rundfunk
  • "Eine stürmische Bescherung - Vier Meerjungfrauen III" (D, 2007)
    Regie: Ulrich Zrenner, eingereicht durch: Zweites Deutsches Fernsehen
  • "Hände weg von Mississippi" (D, 2007)
    Regie: Detlev Buck, eingereicht durch: EuroVideo Bildprogramm GmbH
  • "Schwere Jungs" (D, 2006)
    Regie: Marcus H. Rosenmüller, eingereicht durch: Bayerischer Rundfunk
  • "Vom Reiche der sechs Punkte" (D, 1927)
    Regie: Hugo Rütters, eingereicht durch: Berufsförderungswerk Düren gGmbH
  • "Whale Rider" (NZ, 2002)
    Regie: Niki Caro, eingereicht durch: Arte

Der Gewinner des 6. Deutschen Hörfilmpreises wird erst am Abend der Preisverleihung am Dienstag, den 11. März 2008 in Berlin bekannt gegeben. Als Kulisse für die Galaveranstaltung dient das historische Atrium der Deutsche Bank AG, Unter den Linden 13/15.

Auch die diesjährige Veranstaltung steht wieder unter der Schirmherrschaft des Schauspielers Mario Adorf, der die Auszeichnungen persönlich übergeben wird. Verantwortlich für die Auswahl der Preisträger ist die prominent besetzte Jury. Zu den Mitgliedern gehören unter anderem: Prof. Regina Ziegler (Filmproduzentin), Brigitte Grothum (Schauspielerin), Gabriel Heim (Fernsehdirektor Rundfunk Berlin- Brandenburg), Mark Schlemmermeyer (Programmchef TV Spielfilm), Prof. Dr. Klaus Siebenhaar (Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement an der Freien Universität Berlin) sowie Hubert Hüppe MdB (Beauftragter der CDU/CSU- Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen).

Die Verleihung wird von der TV-Journalistin Nina Ruge präsentiert. Musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt der international erfolgreichen Starsopranistin Anna Maria Kaufmann. Die gebürtige Kanadierin wird gleich zwei Werke aus ihrem umfangreichen Repertoire präsentieren.

Als Gäste haben sich bisher unter anderem angekündigt: Katja Riemann, Daniela Ziegler, Eva Habermann, Mirjam Weichselbraun, Esther Seibt, Maike von Bremen, Roman Knizka sowie Ulrich Noethen.

Der Deutsche Hörfilmpreis (www.deutscher-hoerfilmpreis.de) wird seit 2002 vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt der DBSV besonders gelungene Hörfilmproduktionen, aber auch Persönlichkeiten und Institutionen für ihr Engagement im Bereich Hörfilm.

Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF), der Bayerische Rundfunk (BR), der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR), die Senator Entertainment AG, die Kinowelt Home Entertainment sowie die Internationalen Filmfestspiele Berlin.

Hauptsponsor des 6. Deutschen Hörfilmpreises ist die Pfizer Deutschland GmbH. Weitere Sponsoren und Partner sind unter anderem die Deutsche Bank AG, die Aktion Mensch, die Blindenstiftung Deutschland, die Herbert Funke-Stiftung, die Paul und Charlotte Kniese-Stiftung sowie das Blindenhilfswerk Berlin.

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer zusätzlichen Audiodeskription (AD) versehen. Akustischen Untertiteln vergleichbar beschreibt die AD in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekors. Die Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

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Um Filme zu lieben, muss man sie nicht sehen

Blinde und Sehbehinderte erleben den Eröffnungsfilm der Berlinale 2008 als Hörfilm

Berlin, 06. Februar 2008

Film-Fans auf der ganzen Welt fiebern dem Eröffnungsfilm der Berlinale 2008 entgegen. Die Dokumentation "Shine a Light" von Oscar-Preisträger Martin Scorsese präsentiert die Rolling Stones besser als jeder Konzertbesuch.

Auch blinde und sehbehinderte Fans können an diesem Erlebnis teilhaben. Denn schon einen Tag nach der Weltpremiere bietet die Deutsche Hörfilm gGmbH in der Berliner Urania eine Audiodeskription (siehe unten) des Dokumentarfilms an.

Festivaldirektor Dieter Kosslick begrüßt das Hörfilmangebot: "Es ist großartig, dass der Scorsese-Film einen Tag nach seiner Weltpremiere als Hörfilm zu sehen sein wird. Ich finde es wichtig, dass blinde und sehbehinderte Menschen einen breiten Zugang zur Filmkultur und zum Kino haben."

Im April 1998 initiierte der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) das Projekt "Hörfilm", um dieses neue Medium in der deutschen Medienlandschaft zu etablieren. 1999 wurde mit Wim Wenders "Buena Vista Social Club" zum ersten Mal bei der Berlinale ein Hörfilm gezeigt. Der Erfolg des Projektes führte im Mai 2001 zur Gründung der Deutschen Hörfilm gGmbH, deren Alleingesellschafter der DBSV ist.

Am 11. März 2008 verleiht der DBSV zum 6. Mal den Deutschen Hörfilmpreis. Die Auszeichnung ehrt besonders gelungene Produktionen, Persönlichkeiten und Institutionen, die sich für Hörfilme einsetzen. 2003 ging der Preis an die Berlinale. Weitere Informationen unter www.deutscher-hoerfilmpreis.de

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer zusätzlichen Audiodeskription (AD) versehen. Akustischen Untertiteln vergleichbar beschreibt die AD von "Shine a Light" die Aktionen der Musiker, aber auch Gestik, Mimik und Dekors. Die Bildbeschreibungen werden über Kopfhörer empfangen.

Termin:

Shine A Light (Eröffnungsfilm des Berlinale-Wettbewerbs)
Freitag, 08. Februar 2008, 18.30 Uhr
Kino: Urania, An der Urania 17, 10787 Berlin, Nähe U-Bahnhof Wittenbergplatz
Audiodeskription: Deutsche Hörfilm gGmbH mit freundlicher Unterstützung durch die Funke-Stiftung und Kinowelt.
Kopfhörerreservierung: Tel. 030/23 55 73 40 oder per E-Mail an service@hoerfilm.de

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Deutscher Hörfilmpreis geht in die sechste Runde

Prominent besetzte Jury / Rekordzahl an Einreichungen

Berlin, 28. Januar 2008

Der Deutsche Hörfilmpreis wird 2008 bereits zum sechsten Mal verliehen. In diesem Jahr findet die Galaveranstaltung am Dienstag, den 11. März statt. Die Deutsche Bank AG stellt erneut ihr historisches Atrium in Berlin-Mitte als Kulisse zur Verfügung.

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer zusätzlichen Audiodeskription (AD) versehen. Akustischen Untertiteln vergleichbar beschreibt die AD in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekors. Die Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen. Wie bereits die vorangegangenen Preisverleihungen steht auch die diesjährige Veranstaltung wieder unter der Schirmherrschaft des bekannten Schauspielers Mario Adorf, der die Auszeichnungen persönlich übergeben wird.

In diesem Jahr freut sich der Initiator des Deutschen Hörfilmpreises, der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV), über eine Rekordzahl an Einreichungen, aus denen die Preisträger gekürt werden. Für die Jury des 6. Deutschen Hörfilmpreises konnte der DBSV wieder zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus den Bereichen Medien, Kultur, Film und Politik gewinnen. Darunter unter anderem: Prof. Regina Ziegler (Filmproduzentin), Brigitte Grothum (Schauspielerin), Gabriel Heim (Fernsehdirektor Rundfunk Berlin-Brandenburg), Mark Schlemmermeyer (Programmchef TV Spielfilm), Prof. Dr. Klaus Siebenhaar (Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement an der Freien Universität Berlin) sowie Hubert Hüppe MdB (Beauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange von Menschen mit Behinderungen).

Der Deutsche Hörfilmpreis (www.deutscher-hoerfilmpreis.de) wird seit 2002 vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) verliehen. Mit der Auszeichnung möchte der DBSV besonders gelungene Hörfilmproduktionen, aber auch Persönlichkeiten und Institutionen für ihre Verdienste im Bereich Hörfilm würdigen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem die TV-Sendeanstalten Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), Bayerischer Rundfunk (BR) und Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), die Senator Entertainment AG, die Kinowelt Entertainment GmbH sowie die Internationalen Filmfestspiele Berlin.

Hauptsponsor des 6. Deutschen Hörfilmpreises ist die Pfizer Deutschland GmbH. Weitere Sponsoren und Partner sind unter anderem: die Deutsche Bank AG, die Aktion Mensch, die Blindenstiftung Deutschland, die Herbert Funke-Stiftung, die Paul und Charlotte Kniese-Stiftung und das Blindenhilfswerk Berlin.

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Publicis Consultants | Deutschland gewinnt Pitch um den Deutschen Hörfilmpreis

Berlin, 8. November 2007

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. hat Publicis Consultants I Deutschland GmbH mit der PR-Betreuung des 6. Deutschen Hörfilmpreis beauftragt. Die französische Netzwerkagentur konnte sich in einem Pitch gegen zwei weitere Agenturen durchsetzen.

Hauptaufgabe ist es, den Deutschen Hörfilmpreis kommunikativ und medial zu begleiten. Darüber hinaus sollen auch der DBSV und die Audiodeskription von Filmen bekannt sowie auf die Belange von blinden und sehbehinderten Menschen aufmerksam gemacht werden.

Die Berliner Dependance übernimmt neben der klassischen PR- und Öffentlichkeitsarbeit auch das VIP- und Guestmanagement, die Durchführung einer begleitenden Medienkooperation sowie die Betreuung der Homepage zum Deutschen Hörfilmpreis (www.deutscher-hoerfilmpreis.de).

Verantwortlich auf Seiten des DBSV sind Anja Schmidt (Referentin für Events) und Volker Lenk (Pressesprecher). Zuständig auf Seiten von Publicis Consultants I Deutschland sind Christoph Götz und Claudia Geisler.

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) verleiht im Jahr 2008 bereits zum 6. Mal den Deutschen Hörfilmpreis. Die Preisverleihung wird am 11. März 2008 im Atrium der Deutschen Bank, Unter den Linden 13-15 in Berlin stattfinden. Schirmherr der Veranstaltung ist auch dieses Mal wieder der bekannte Schauspieler Mario Adorf.

Publicis Consultants ist das internationale Corporate Communications, Public Relations, Public Affairs und Corporate Strategy-Netzwerk der Publicis Groupe, der viertgrößten Kommunikationsorganisation weltweit.

Publicis Consultants | Deutschland GmbH (GPRA) ist derzeit mit rund 30 Beratern an den Standorten Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg und München vertreten. Das Kompetenzspektrum der Agentur reicht von Public Affairs und Corporate Communications über Finanzkommunikation bis hin zu Brand-PR. Zu den Kunden zählen unter anderem Bonnfinanz, Cicero, Fruit of the Loom, Kuemmerling, Rémy Martin, Maker’s Mark, Metaxa, Panasonic, PwC, Qantas Airways, KLM, Sanofi-Aventis, Shell und viagogo. Geschäftsführer von Publicis Consultants | Deutschland sind Axel Wallrabenstein und Dr. Wigan Salazar.

Kontakt: Christoph Götz
Fon : 030 / 820 82 – 508; E-Mail: christoph.goetz@publicis-consultants.de

www.deutscher-hoerfilmpreis.de mit 100 Punkten absolut barrierefrei

exozet interact mit Butterfly Communications in 95plus-Liste aufgenommen

Berlin, 27. März 2007

Der Internetauftritt des Deutschen Hörfilmpreises ist nach den Kriterien des auf drei Jahre angelegten und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projektes BIK (barrierefrei informieren und kommunizieren) mit 100 Punkten im BITV-Selbsttest absolut barrierefrei. Im dem Test kam die Website www.deutscher-hoerfilmpreis.de als einer von nur wenigen Internetauftritten ohne Abzüge auf die maximale Punktzahl.

Die Agentur für digitale Kommunikation exozet interact, die gemeinsam mit der Kommunikationsagentur Butterfly Communications den Webauftritt realisiert hat, wurde in die 95plus-Liste aufgenommen. 95plus ist eine Liste mit Dienstleistern, die im Sinne der BITV barrierefreie Webangebote erstellen können. Alle Agenturen auf der Liste haben mindestens einen Webauftritt entwickelt, der nach den Anforderungen des BITV-Tests 95 oder mehr Punkte erreicht - also sehr gut zugänglich ist.

Die BITV-Selbstbewertung ist ein Werkzeug, mit dem Webdesigner die Zugänglichkeit von Webangeboten auf Basis eines Fragebogens mit 52 Prüfschritten selbst einschätzen können BITV ist die Abkürzung für Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung. Die BITV ergänzt das am 1. Mai 2002 in Kraft getretene Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und legt fest, dass alle öffentlich zugänglichen Webangebote des Bundes spätestens bis zum 31. Dezember 2005 barrierefrei sein mussten.

exozet interact entwickelt seit zehn Jahren interaktive Anwendungen und Kommunikationsstrategien für digitale Medien von Online bis Mobile. Zum Leistungsspektrum von exozet interact gehören Konzeption, Strategie- und Markenberatung, Design, technische Umsetzung und Redaktion. exozet interact ist Teil der exozet group mit Standorten in Berlin, Potsdam und Wien. Zur Unternehmensgruppe zählen neben der Unit exozet interact (Agentur für digitale Kom-munikation) die Units exozet effects (Studio für visuelle Effekte) und exozet games (Game Development Studio). exozet interact betreut namhafte Kunden unterschiedlichster Branchen. Zu diesen zählen unter anderem Universal Music Deutschland, MTV Networks, der Axel Springer Verlag, die UFA Film & TV Produktion, die Fleurop AG, die Karlsberg Brauerei, der Deutsche Bundestag etc.

Butterfly Communications ist eine klassische Kommunikationsagentur mit Sitz in Berlin, die im gesamten Bundesgebiet, aber auch im deutschsprachigen Ausland sowie den Niederländisch sprechenden Beneluxländern tätig ist. Spezialisiert ist Butterfly Communications auf Organisationsberatung, Change Management sowie Krisenkommunikation. Darüber hinaus vertritt Butterfly Communications Unternehmen und Organisationen in der deutschen Hauptstadt und hilft bei der Positionierung im Umfeld von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Auf der Kunden- bzw. Refernezliste der Agentur stehen neben dem Deutschen Hörfilmpreis u.a. der Verband Öffentlicher Banken Deutschlands, die DZ Bank AG, der Hauptstadtzoo Berlin, die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH, der Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Berlin, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster und der Wirtschaftsrat der CDU e. V..

Weitere Informationen: Deutscher Hörfilmpreis c/o Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) Rungestraße 19 10179 Berlin Tel.: (030) 28 53 87-0 Fax: (030) 28 53 87-20

5. Deutscher Hörfilmpreis geht an den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR)

Berlin, 21. März 2007

Die Jury vergibt einen Sonderpreis an die Audiodeskription des ZDF-Films "Netto" Der 5. Deutsche Hörfilmpreis ist am Mittwochabend in Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler und seiner Frau Eva Luise in Berlin an den Mitteldeutschen Rundfunk wegen seines konsequenten und nachhaltigen Engagements für den Hörfilm vergeben worden. Die u. a. mit der Filmproduzentin Regina Ziegler prominent besetzte Jury lobte zudem einen Sonderpreis aus, mit dem der ZDF-Film "Netto" wegen der hervorragend umgesetzten Audiodeskription ausgezeichnet wurde.

Nominiert waren neben den Preisträgern der NDR wegen seines Hörfilm-Engagements sowie die Filme "Bellisima" (3sat) und "Marias letzte Reise" (ARTE). Der Deutsche Hörfilmpreis wird vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) an besonders gelungene Hörfilmproduktionen sowie Personen, Institutionen oder Organisationen, die sich um den Hörfilm verdient gemacht haben, verliehen.

Der Schauspieler Mario Adorf, der wieder die Schirmherrschaft übernommen hatte, übergab den Deutschen Hörfilmpreis, der aus einem drei Kilogramm schweren Bronzerelief besteht, vor rund 400 geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie Kunst und Kultur. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt der blinden Sängerin Joana Zimmer. Durch die feierliche Verleihung im Atrium der Deutschen Bank führte mit Bettina Böttinger eine der bekanntesten Moderatorinnen des Deutschen Fernsehens.

DBSV-Präsidentin Renate Reymann forderte für die rund 650.000 blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland, dass jeden Tag im Fernsehen ein neuer Film als Hörfilm ausgestrahlt werde.

Ein Hörfilm ist ein Film mit zusätzlichen gesprochenen Bildbeschreibungen in den Dialogpausen, so dass blinde und sehbehinderte Menschen diesen Film barrierefrei "sehen" können. Weitere Hintergründe zum Deutschen Hörfilmpreis sowie zum Thema Hörfilm finden sich unter www.deutscher-hoerfilmpreis.de auf der neu gestalteten und hundertprozentig barrierefreien Website.

Hauptsponsor des 5. Deutschen Hörfilmpreises ist die Pfizer Deutschland GmbH. Der forschende Arzneimittelhersteller Pfizer unterstützt bereits zum zweiten Mal als Hauptsponsor die Verleihung. Das Unternehmen engagiert sich in mehreren Projekten für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, so z. B. auch mit seinem im vergangenen Jahr gestarteten barrierefreien Internetzugang: "Gemeinsam mit dem DBSV wollen wir zur Gleichstellung und Selbstbestimmung von blinden und sehbehinderten Menschen beitragen. Kinofilme gehören wie das Internet zu wichtigen Informationsträgern. Wir wollen, dass alle Menschen dies nutzen können", begründete Michael Klein, Vice President External Affairs & Recht von Pfizer Deutschland die Kooperation mit dem DBSV. Weitere Sponsoren, Förderer und Partner sind die Deutsche Bank, die Aktion Mensch, die Blindenstiftung Deutschland, die Herbert Funke-Stiftung, die Paul und Charlotte Kniese-Stiftung, das Blindenhilfswerk Berlin, die Monatszeitung Das Grundblatt, die Agentur für digitale Kommunikation Exozet interact, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie Lexus und Kochende Landschaften.

Weitere Informationen:
Deutscher Hörfilmpreis
c/o
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV)
Rungestraße 19
10179 Berlin
Tel.: (030) 28 53 87-0
Fax: (030) 28 53 87-20

5. Deutscher Hörfilmpreis vor großer Prominenten-Kulisse

Schirmherr Mario Adorf - Sängerin Joana Zimmer - Moderatorin Bettina Böttinger

Vor einer großen Prominenten-Kulisse aus Politik und Wirtschaft sowie Kunst und Kultur wird am Mittwochabend (21. März 2007) in Berlin der 5. Deutsche Hörfilmpreis vergeben. Nominiert sind die Filme "Belissima" (3sat), "Marias letzte Reise" (ARTE) und "Netto" (ZDF) sowie die Hörfilm-Engagements des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) und des Norddeutschen Rundfunks (NDR).

Den Deutschen Hörfilmpreis übergibt der Schauspieler Mario Adorf, der wieder die Schirmherrschaft übernommen hat. Ein weiterer Höhepunkt des Abends ist der Auftritt der blinden Sängerin Joana Zimmer. Durch die festliche Verleihung im Atrium der Deutschen Bank führt mit Bettina Böttinger eine der bekanntesten Moderatorinnen des Deutschen Fernsehens.

Neben dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, haben sich aus dem Film- und Fernsehbereich u.a. Elke Bitterhof, Susanne Bormann, Jasmin Gerat, Valerie Niehaus, Jana Pallaske, Julia Richter, Katrin Sass, Patricia Schäfer, Loretta Stern, Georgia Tornow und Judy Winter sowie Johannes Brandrup, Fabian Hinrichs, Cherno Jobatey, Ulrich Matthes und Matthias Schweighöfer in die Gästeliste eingetragen.

Der Jury des 5. Deutschen Hörfilmpreises, die über die Vergabe entscheidet, gehören u. a. die Filmproduzentin Regina Ziegler, die Schauspielerin Brigitte Grothum, der Fernsehdirektor des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), Gabriel Heim, sowie der Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement an der Freien Universität Berlin, Klaus Siebenhaar, an.

Der Deutsche Hörfilmpreis wird vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) an besonders gelungene Hörfilmproduktionen sowie Personen, Institutionen oder Organisationen, die sich um den Hörfilm verdient gemacht haben, verliehen. Ein Hörfilm ist ein Film mit zusätzlichen gesprochenen Bildbeschreibungen in den Dialogpausen, so dass blinde und sehbehinderte Menschen diesen Film barrierefrei "sehen" können.

Weitere Hintergründe zum Deutschen Hörfilmpreis sowie zum Thema Hörfilm finden sich unter www.deutscher-hoerfilmpreis.de auf der neu gestalteten und hundertprozentig barrierefreien Website.

Hauptsponsor des 5. Deutschen Hörfilmpreises ist die Pfizer Deutschland GmbH. Weitere Sponsoren, Förderer und Partner sind die Deutschen Bank, die Aktion Mensch, die Blindenstiftung Deutschland, die Herbert Funke-Stiftung, die Paul und Charlotte Kniese-Stiftung, das Blindenhilfswerk Berlin, die Monatszeitung Das Grundblatt, die Agentur für digitale Kommunikation Exozet interact sowie der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Weitere Informationen:
Deutscher Hörfilmpreis
c/o
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV)
Rungestraße 19
10179 Berlin
Tel.: (030) 28 53 87-0
Fax: (030) 28 53 87-20

PRESSEEINLADUNG ZUR VERLEIHUNG DES 5. DEUTSCHEN HÖRFILMPREISES

Berlin, 23. Februar 2007

Sehr geehrte Damen und Herren, zur Berichterstattung über die Verleihung des 5. Deutschen Hörfilmpreises laden wir Sie ganz herzlich ein

am Mittwoch, 21. März 2007
um 19.00 Uhr (Einlass)
ins ATRIUM der Deutsche Bank AG
Unter den Linden 13/15
(Eingang Charlottenstraße)
10117 Berlin.

Der Deutsche Hörfilmpreis wird vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) verliehen und steht unter der Schirmherrschaft von Mario Adorf, der den Preis - wie in den Jahren zuvor - wieder persönlich übergibt. Präsentiert wird die Verleihung von Bettina Böttinger, die zu den profiliertesten Moderatorinnen im deutschen Fernsehen zählt. Höhepunkt des Abends wird - neben der Verleihung selbst - der Auftritt der blinden Sängerin Joana Zimmer sein, die derzeit mit ihrem neuen Album The Voice In Me" ihre stimmlichen Qualitäten wieder eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Weitere Informationen finden Sie auf der barrierefreien Website des Deutschen Hörfilmpreises unter www.deutscher-hoerfilmpreis.de. Für Rückfragen stehen wir Ihnen aber auch gerne telefonisch unter 030 - 84 31 21 27 zur Verfügung. Um entsprechend planen zu können, bitten wir Sie, sich mit dem beiliegenden Formular per Fax 030 - 84 31 21 28 oder per E-Mail unter presse@deutscher-hoerfilmpreis.de bis zum 14. März 2007 anzumelden.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Untermann
Butterfly Communications
Pressebetreuung

Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema Hörfilm

Warum sehen Blinde fern?
Filme ohne Bilder? Das ist Alltag für die rund 145.000 blinden und über 500.000 sehbehinderten Menschen in Deutschland. 80% von ihnen nutzen das Fernsehen als vorrangiges Informations- und Unterhaltungsmedium. Das Radio ist für blinde Menschen kein Ersatz für das Fernsehen. Das Unterhaltungsprogramm des Fernsehens ist Bestandteil unserer Alltagskultur, es ist Gesprächsstoff am Arbeitsplatz, in der Familie. Verständlich auch, dass ein blindes Familienmitglied sich nicht ausschließt, wenn alle zusammensitzen und etwa den sonntäglichen "Tatort" anschauen. Weiteres Motiv: Wer sein Leben lang Filme gesehen hat, mit dem Fernsehen groß geworden ist, wird auch dann nicht auf dieses Medium verzichten wollen, wenn das Sehen nachlässt.

Wie funktioniert ein Hörfilm?
Bei Spielfilmen, Serienfolgen und Dokumentationen ist es für blinde Menschen oft schwierig, der Handlung zu folgen. Dann sind Hinweise notwendig, die erklären, was im Bild vor sich geht. Audiodeskription heißt das Verfahren, das aus einem Film einen Hörfilm macht. Sie beschreibt in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekors. Die Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen. Die Audiodeskription eröffnet blinden und sehbehinderten Menschen einen direkten Zugang zur Bilderwelt des Films.

Welche Filme werden als Hörfilm bearbeitet?
Die im Fernsehen mit Audiodeskription ausgestrahlten Filme werden nach verschiedenen Kriterien ausgewählt. Wichtig sind dabei folgende Aspekte: Hat der Film ein großes Publikum gefunden? Gehört er vielleicht zum Kanon der Filmklassiker? Handelt es sich um eine Eigenproduktion des Senders mit hoher Wiederholungsprognose in anderen Programmen? Bei Fremdproduktionen: Wie viele Wiederholungen sind innerhalb der bestehenden Lizenz noch möglich? Wird der Film auf einem attraktiven Sendeplatz ausgestrahlt? Kann der betreffende Film in einer Mono-Version ausgestrahlt werden?

Wie entsteht ein Hörfilm?
Die Bildbeschreibungen der Hörfilme werden von speziell ausgebildeten Filmbeschreibern getextet. Sehende und blinde bzw. sehbehinderte Menschen erarbeiten gemeinsam die Audiodeskription, die möglichst knapp und ausdrucksstark sein soll. Die Mitwirkung eines nicht-sehenden Menschen ist sehr wichtig, da es für sehende Menschen oft nicht nachvollziehbar ist, welche zusätzlichen Informationen ein blinder "Zuschauer" benötigt und aufnimmt. In ein bis zwei Durchläufen wird der Film einer ersten Analyse unterzogen. Dabei werden u. a. folgende Fragen geklärt: Wie ist der Wechsel von Haupt- und Nebenhandlungsebenen? Gibt es Zeitsprünge, Rückblenden, Traumsequenzen? Welche Figuren, welche Orte müssen detailliert beschrieben werden? Wo ist dies möglich? Dann wird der Film Szene für Szene bearbeitet. Ständiges Verknappen der beschreibenden Texte gehört zu den wichtigsten Aufgaben, da die Lücken zwischen den Dialogen in der Regel nicht viel Platz für Einfügungen lassen und die Atmosphäre des Films erhalten bleiben soll. Die Audiodeskription wird dann im Tonstudio aufgenommen, mit der Originaltonspur abgemischt und auf die zweite Spur des Sendebandes kopiert.

Hinweise zum Empfang von Hörfilmen / Audiodeskription

Hörfilme werden im Zweikanalton ausgestrahlt. Notwendig für den Empfang sind Stereogeräte. Auf Spur 1 ist der normale Filmton, auf Spur 2 der Filmton mit zusätzlicher Beschreibung (Audiodeskription) zu hören. Die Spur 2 kann entweder durch eine Taste I/II oder A/B auf der Fernbedienung oder über das Bildschirmmenü (on-screen-display) angewählt werden. Beim digitalen Empfang ist darauf achten, dass der Decoder linken und rechten Tonkanal trennen kann.

Empfangsmöglichkeiten in DVBT-Gebieten
Am DVBT-Empfänger muss auf den 2. Tonkanal umgeschaltet werden (etwa Eintrag "2ch" im Audiomenü beim ZDF).

  • analog:
    Analoges Kabel bietet Audiodeskription von ARD, 3-sat, arte und BR. ZDF-Hörfilme stehen in den meisten analogen Kabelnetzen nicht zur Verfügung. Über analogen Satelliten sind nur die Hörfilme von 3-sat, arte und BR zu empfangen. Alle anderen Sender strahlen über Satellit keine Sendungen im Zweikanalton aus.
  • digital:
    Über digitale Antenne (DVBT) sind die Hörfilme von ARD, ZDF, 3-sat, arte und BR zu empfangen. Bei weiteren Dritten Programmen der ARD (HR, MDR, NDR, RBB, SWR, WDR) unterscheidet sich die Verfügbarkeit von Audiodeskription von Region zu Region. Über digitales Kabel (DVBC) und digitalen Satelliten (DVBS) stehen die Hörfilme von ZDF, 3-sat, arte und BR zur Verfügung, nicht dagegen die Hörfilme von ARD und der anderen Dritten Programme.

Empfang in Gebieten ohne DVBT

  • analog:
    Über Antenne können die Hörfilme von ARD und ZDF empfangen werden. Über einen analogen Kabelanschluss sind die Audiodeskriptionsangebote von ARD, 3-sat, arte und BR, sowie - leider nicht überall - vom ZDF zu empfangen. Die Hörfilme von HR, MDR, NDR, RBB, SWR und WDR können im analogen Empfang via Antenne und Kabel in der Regel nur im unmittelbaren Sendegebiet empfangen werden. Über analogen Satellit sind nur von drei Sendern Hörfilme zu empfangen: 3-sat, arte und BR. Bei arte ist die Tonträgerfrequenz 7,56 Mhz an Ihrem Stereo-Sat-Receiver einzustellen. 3-sat und BR können Sie direkt empfangen. Bei 3-sat und BR muss von Stereo auf Mono rechts (7.20 MHz) umgeschaltet werden, sonst hört sich die Audiodeskription sehr dumpf an.
  • digital:
    Über digitales Kabel und digitalen Satelliten sind ZDF, 3-sat und arte zu empfangen. Auch hier ist im Audio-Menü der zweite Tonkanal anzuwählen. Für die anderen Sender muss die Verfügbarkeit von Audiodeskription bei den jeweiligen Zuschauerredaktionen erfragt werden.

Die Jury des 5. Deutschen Hörfilmpreises

Die Jury des 5. Deutschen Hörfilmpreises ist prominent besetzt mit:

  • Jürgen Lubnau, (Vorsitzender)
    ehemaliger DBSV-Präsident
  • Brigitte Grothum,
    Schauspielerin
  • Gabriel Heim,
    RBB-Fernsehdirektor
  • Johann-Henrich Krummacher,
    Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Dietrich Plückhahn,
    DBSV-Hörfilmexperte
  • Mark Schlemmermeyer,
    Programmchef TV-Spielfilm
  • Prof. Dr. Klaus Siebenhaar,
    Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement an der Freien Universität Berlin
  • Prof. Regina Ziegler,
    Filmproduzentin

Bettina Böttinger präsentiert 5. Deutschen Hörfilmpreis

Die bekannte und beliebte WDR-Moderatorin Bettina Böttinger wird den 5. Deutschen Hörfilmpreis präsentieren. Die Preisverleihung findet am 21. März 2007 in Berlin statt. Schirmherr ist wieder Mario Adorf, der den Preis seit der ersten Verleihung persönlich übergibt. Höhepunkt des Abends wird neben der Preisverleihung selbst der Auftritt der blinden Sängerin Joana Zimmer sein. Die in Berlin lebende Künstlerin begeistert derzeit mit ihrem neuen Album "The Voice In Me" und insbesondere der daraus stammenden Single "Bringing Down the Moon" ihr Publikum.

Bettina Böttinger ist als Moderatorin größerer Medien-Veranstaltungen sehr gefragt. 1997, 2005 und 2006 präsentierte sie die Verleihung des Adolf-Grimme-Preises in Marl, seit 2002 jährlich die Verleihung des Deutschen Kamerapreises in Köln. Neben zahlreichen weiteren Moderationen leitete sie im vergangenen Jahr für ihren Heimatsender die zentrale Jubiläumsveranstaltung "50 Jahre WDR - die Show".

Prominent und hochkarätig besetzt ist in diesem Jahr auch die Jury des Deutschen Hörfilmpreises. Unter anderem entscheiden die Filmproduzentin Prof. Regina Ziegler, die Schauspielerin Brigitte Grothum, der Fernsehdirektor des RBB, Gabriel Heim, und der Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement an der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Klaus Siebenhaar, über die Vergabe des Deutschen Hörfilmpreises 2007.

Hauptsponsor des 5. Deutschen Hörfilmpreises ist die Pfizer Deutschland GmbH. Weitere Sponsoren, Förderer und Partner sind neben der Deutschen Bank die Aktion Mensch, die Blindenstiftung Deutschland, die Herbert Funke-Stiftung, die Paul und Charlotte Kniese-Stiftung, das Blindenhilfswerk Berlin, die Monatszeitung Das Grundblatt, die Agentur für digitale Kommunikation Exozet interact sowie der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Deutscher Hörfilmpreis feiert kleines Jubiläum

5. Preisverleihung am 21. März 2007 in Berlin

Der Deutsche Hörfilmpreis feiert ein kleines Jubiläum. Am 21. März 2007 findet zum fünften Mal die Verleihung des Preises statt, mit dem besonders gelungene Hörfilmproduktionen sowie Personen, Institutionen oder Organisationen vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) ausgezeichnet werden, die sich nachhaltig um das Medium Hörfilm verdient gemacht haben. Mit der seit 2002 stattfindenden Preisverleihung trägt der DBSV maßgeblich dazu bei, dass Film und Fernsehen auch für Menschen mit Sehproblemen erlebbar werden.

Die Vergabe des Deutschen Hörfilmpreises findet seit der ersten Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Mario Adorf statt, der den Preis persönlich übergibt. Neben der Preisverleihung wird der künstlerische Höhepunkt des Abends sicherlich der Auftritt der blinden Sängerin Joana Zimmer sein, die derzeit mit ihrem neuen Lied "Bringing down the moon" auf beinahe allen Radio-Kanäle vertreten ist.

Für eine Mitarbeit in der Jury konnten für den Deutschen Hörfilmpreis 2007 unter anderem die Filmproduzentin Regina Ziegler, die Schauspielerin Brigitte Grothum, RBB Fernsehdirektor Gabriel Heim und der Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement an der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Klaus Siebenhaar, gewonnen werden. Entscheiden muss sich die Jury zwischen eingereichten Gesamtleistungen von Sendeanstalten, Filmen und Initiativen, wie z.B. einem Hörtheater.

Die Preisträger der vergangenen Verleihungen waren: Bayerischer Rundfunk und das ZDF (2002), Filmfestspiele Berlin, Kinowelt Home Entertainment GmbH und Sat1 (2003), Senator Film mit der Umsetzung des Films "Erbsen auf halb 6" (2004) und Kinderfilm mit der Präsentation und Umsetzung des Films "Die Blindgänger" (2006). Einen Sonderpreis der Jury erhielten 2004 Evelin Salam für ihre Leistungen als blinde Filmbeschreiberin und 2006 Edeltraut Brakhage für ihr Engagement als ehrenamtliche Hörfilmbeauftragte des Lippischen Blindenvereins.

Der Deutsche Hörfilmpreis besteht aus dem Relief "Die Lauschende". Das rund 3 Kilogramm schwere Bronzerelief zeigt ein Frauengesicht. "Die eine Hand liegt hinter dem Ohr, um das Hören deutlich zu machen, die andere Hand bedeckt gedankenvoll die Augen", beschreibt der blinde Künstler Dario Malkowski selbst die Darstellung. Das Kunstwerk symbolisiert in sehr direkter Weise, wie blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen einen Hörfilm "sehen".

Für das kleine Jubiläum des Deutschen Hörfilmpreises wurde von der Designerin Nancy Arlt bei der Blueprint GmbH ein neues Logo entwickelt, dessen Bildsprache die beiden Begriffe "Hören" und "Film" miteinander verbindet. Die Rechte an dem Logo liegen beim DBSV.

Die Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises 2007 findet - wie die vergangenen Verleihungen auch - im Atrium der Deutschen Bank Unter den Linden in Berlin statt. Die Deutsche Bank stellt wieder die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung. Hauptsponsor des Deutschen Hörfilmpreises ist - wie 2006 auch - die Pfizer Deutschland GmbH. Weitere Sponsoren, Förderer und Partner sind die Aktion Mensch, die Blindenstiftung Deutschland, die Herbert Funke-Stiftung, die Paul und Charlotte Kniese-Stiftung, das Blindenhilfswerk Berlin, die Monatszeitung Das Grundblatt, die Agentur für digitale Kommunikation Exozet interact sowie der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Zitate

Renate Reymann
Präsidentin des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV)

"Unser Ziel ist, dass in naher Zukunft im Fernsehen jeden Tag ein neuer Film als Hörfilm ausgestrahlt wird und auch ein blinder Mensch am DVD-Regal oder an der Kinokasse nichts Besonderes mehr ist, weil fast alle Filme mit der Hörfilmtechnik ausgestattet sind."

Andreas Bethke
Geschäftsführer des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV)

"Wir freuen uns sehr, dass die Jury in diesem Jahr so prominent besetzt ist. Das beweist, dass wir mit dem Deutschen Hörfilmpreis auf dem richtigen Weg sind und er zunehmend mehr Anerkennung findet."

Martina Wiemers
Geschäftsleitung der Deutschen Hörfilm gGmbH

"Das Angebot an Hörfilmen muss weiter ausgebaut werden, insbesondere in den für blinde und sehbehinderte Menschen leicht zugänglichen Medien TV und DVD."

Sponsoren, Förderer und Partner des Deutschen Hörfilmpreises

Hauptsponsor

Pfizer Deutschland GmbH

Weitere Sponsoren, Förderer und Partner

Weitere Sponsoren, Förderer und Partner sind neben der Deutschen Bank die Aktion Mensch, die Blindenstiftung Deutschland, die Herbert Funke-Stiftung, die Paul und Charlotte Kniese-Stiftung, das Blindenhilfswerk Berlin, die Monatszeitung Das Grundblatt, die Agentur für digitale Kommunikation Exozet interact sowie der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Was ist ein Hörfilm?

Filme ohne Bilder sind Alltag für die rund 150.000 blinden und über 500.000 sehbehinderten Menschen in Deutschland. 80 % von ihnen nutzen das Fernsehen als vorrangiges Informations- und Unterhaltungsmedium. Eine Umfrage des Bayerischen Blindenbundes im Jahr 1996 unter dem Motto "Soll das Fernsehen blinden- und sehbehindertenfreundlicher werden?" ergab eine eindeutige Antwort in allen vier befragten Altersgruppen von blinden und sehbehinderten Menschen zwischen 20 und 60 Jahren: Rund 90% aller Befragten wünschten sich zusätzliche akustische Bildbeschreibungen bei Fernsehausstrahlungen aller Art.

Ein Hörfilm ist ein Film mit eben solchen zusätzlichen Bildbeschreibungen. In den Dialogpausen vermitteln knappe Erläuterungen die visuellen Elemente einer Szene. Diese Technik, die blinden und sehbehinderten Menschen einen direkten Zugang zu Fernsehen, Kino und Theater eröffnet, nennt sich AUDIODESKRIPTION. Die Idee der Audiodeskription entwickelte Gregory Frazier an der Francisco State University of Creative Arts Mitte der 70er Jahre. Im Jahr 1989 wurde sie erstmalig in Europa auf den Filmfestspielen in Cannes vorgestellt.

In Deutschland strahlen zurzeit ARD und ZDF sowie 3-sat, Arte, BR, MDR, NDR und SWR regelmäßig Hörfilme aus. Lag das Angebot an Hörfilmen im Jahr 1997 noch bei acht Sendeterminen, konnten im Jahr 2006 bereits 546 Hörfilm-Ausstrahlungen gezählt werden. Einen maßgeblichen Beitrag zu dieser positiven Entwicklung leistete das 1998 vom DBSV initiierte Projekt "Hörfilm", das Grundlagenarbeit leistete für eine Etablierung des Hörfilms in der deutschen Medienlandschaft. Seit 2001 führt die vom DBSV gegründete "Deutsche Hörfilm gemeinnützige GmbH" (DHG) diese Aufgaben fort.

Audiodeskription wird in Kooperation von sehenden und nicht sehenden Menschen erarbeitet. Knapp, prägnant und ausdrucksstark sollen die Bildbeschreibungen sein, die bestimmten Regeln folgen. Die ergänzenden Texte werden im Tonstudio von professionellen Sprechern eingesprochen und mit dem Originalton abgemischt. Die Bildbeschreibungen der Hörfilme werden von speziell ausgebildeten Filmbeschreibern getextet. Die Mitwirkung eines blinden oder hochgradig sehbehinderten Menschen ist dabei von größter Bedeutung, da erst ein Betroffener über seine Art der Wahrnehmung komplexer akustischer Gefüge (Tonspur) Auskunft geben kann.

In ein bis zwei Durchläufen wird der Film einer ersten Analyse unterzogen, die die Wechsel von Haupt- und Nebenhandlungsebenen, die Zeitsprünge, Rückblenden, Traumsequenzen sowie die Figuren und Orte definiert und die notwendigen Beschreibungsplätze festlegt. Dann wird der Film Szene für Szene bearbeitet. Ständiges Verknappen der beschreibenden Texte gehört zu den wichtigsten Aufgaben, da die Lücken zwischen den Dialogen in der Regel nicht viel Platz für Einfügungen lassen und die Atmosphäre des Films erhalten bleiben soll. Solch eine Audiodeskription kostet durchschnittlich 4.500 - 5.000 €.

Hörfilme werden im Zweikanalton-System ausgestrahlt. Auf Kanal 1 ist der reguläre Filmton zu hören, auf Kanal 2 der Filmton mit zusätzlicher Beschreibung (Audiodeskription). Für den Empfang sind keine Zusatzgeräte erforderlich, reguläre Stereogeräte reichen aus. Im Zweikanaltonsystem können Stereoproduktionen nicht als Hörfilm ausgestrahlt werden, weil beide Tonkanäle schon belegt sind. Doch mit der Digitalisierung des Fernsehens fällt diese Einschränkung weg.

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) vertritt als Spitzenverband der Selbsthilfeorganisationen der blinden und sehbehinderten Menschen deren Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Ziel des DBSV ist es, die soziale Stellung der blinden und sehbehinderten Menschen zu verbessern und ihre gesellschaftliche, kulturelle und berufliche Teilhabe zu fördern. Unter Anderem setzt er sich für eine blinden- und sehbehindertengerechte Gesetzgebung und Gesetzesanwendung ein, gibt Unternehmen Hilfestellung bei der blinden- und sehbehindertengerechten Gestaltung von Medien und Produkten und informiert die Bevölkerung über den richtigen Umgang mit blinden und sehbehinderten Menschen.

Der DBSV besteht aus 20 Landesverbänden, denen knapp 40.000 blinde und sehbehinderte Menschen als Mitglieder angehören. Mit mittlerweile 35 Organisationen aus dem Bereich Blindheit und Sehbehinderung arbeitet er eng zusammen.

Im April 1998 initiierte der DBSV das Projekt "Hörfilm", um das neue Medium in der deutschen Medienlandschaft zu etablieren. Der Erfolg des Projektes führte im Mai 2001 zur Gründung der Deutschen Hörfilm gGmbH, deren Alleingesellschafter der DBSV ist.

Deutsche Hörfilm gGmbH

Die Deutsche Hörfilm gGmbH (DHG) erschließt visuelle Medien für Blinde und Sehbehinderte. Sie macht Fernsehen, DVD, Kino, Theater und Ausstellungen durch akustische Bildbeschreibungen (Audiodeskription) für Nichtsehende zugänglich. Ziel ist es, die kulturelle Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen durch den Einsatz von Audiodeskription kontinuierlich zu erweitern.

Arbeitsschwerpunkte der DHG sind die Vergrößerung des Hörfilm-Angebots, ein Info-Service für die Nutzer sowie die Erschließung weiterer Segmente des kulturellen Lebens für blinde und sehbehinderte Menschen. Hinzu kommt die Ausbildung von Filmbeschreibern. Kooperationspartner der DHG sind u.a. ZDF, Kinowelt Home Entertainment und die Internationalen Filmfestspiele Berlin.

Die DHG treibt die Entwicklung der Audiodeskription durch vielfältige Impulse konsequent voran. Seit 1998 hat sie ca. 600 Filme mit Audiodeskription versehen (u.a. "Good bye, Lenin", "Sophie Scholl"). Zu den von der DHG vorgestellten Innovationen gehören die ersten DVDs mit optionaler Hörfilm-Tonspur (1999, "La Strada") sowie die ersten Theateraufführungen mit Audiodeskription.

Für ihre Arbeiten im Bereich "Audiodeskription im Kino" wurde die DHG mit dem Innovationspreis der Beauftragten für Kultur und Medien (BKM) ausgezeichnet.

Butterfly Communications betreut Deutschen Hörfilmpreis 2007

Butterfly Communications betreut den Deutschen Hörfilmpreis 2007. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat die Kommunikationsagentur beauftragt, die Medienarbeit zum Thema Hörfilm und Hörfilmpreis zu konzipieren, zu gestalten und zu betreuen. Außerdem soll die Agentur die Zusammenarbeit mit politischen und gesellschaftlichen Meinungsbildnern und Entscheidungsträgern sowie deren Einladung und Betreuung im Rahmen der Veranstaltung übernehmen.

Der Deutsche Hörfilmpreis wird am 21. März 2007 zum 5. Mal unter der Schirmherrschaft von Mario Adorf in Berlin durch den DBSV verliehen. Mit dem Preis werden Personen, Institutionen oder Organisationen ausgezeichnet, die sich nachhaltig um das Medium Hörfilm verdient gemacht haben. Mit der seit 2002 jährlich stattfindenden Preisverleihung trägt der DBSV maßgeblich dazu bei, dass Kino und Fernsehen auch für Menschen mit Sehproblemen erlebbar werden. Ein Hörfilm ist ein Film, dem für blinde und sehbehinderte Menschen zusätzliche akustische Bildbeschreibungen in Dialogpausen hinzugefügt sind. Diese kurzen und knappen Erläuterungen vermitteln die für den Handlungsverlauf wichtigen und sonst nur visuell wahrnehmbaren Ereignisse einer Szene.