Rückblicke
9. Deutscher Hörfilmpreis 2011
Bei der feierlichen Verleihung des 9. Deutschen Hörfilmpreises konnte erstmals ein Film gleich zwei der begehrten Auszeichnungen auf sich vereinen. Die Hörfilmfassung der deutschen Komödie „Ganz nah bei Dir“ wurde nicht nur von der Jury ausgewählt, sondern gewann auch den begehrten Publikumspreis.
8. Deutscher Hörfilmpreis 2010
Im Rahmen einer festlichen Gala wurde am Abend des 23. März 2010 in Berlin der 8. Deutsche Hörfilmpreis verliehen. In Anerkennung des hohen Niveaus der 13 Nominierungen entschied sich die Jury dafür, zwei Preise zu vergeben. Preisträger des 8. Deutschen Hörfilmpreises 2010 waren für ihre herausragenden Audiodeskriptionen Degeto Film mit der norwegischen Komödie „Elling“ und ARTE mit der Schweizer Produktion „Vitus“. Der erstmals von blinden und sehbehinderten Hörfilmfans gewählte Publikumspreis wurde von Klaus Wowereit an den Bayerischen Rundfunk für die Hörfilmfassung von „Der Vorleser“ übergeben.
7. Deutscher Hörfilmpreis 2009
Der 7. Deutsche Hörfilmpreis 2009 wurde am 19. März im Rahmen einer glanzvollen Gala verliehen. Um der Rekordzahl von 11 Nominierungen gerecht zu werden, wurde die Auszeichnung in diesem Jahr erstmals in zwei Kategorien vergeben. Bei den TV-Produktionen setzte sich die Hörfilmfassung der Tatort-Folge „Blinder Glaube“ des RBB durch. Als beste Hörfilmproduktion in der Kategorie „Spielfilm/Kino“ wurde das deutsche Drama „Novemberkind“ ausgezeichnet.
6. Deutscher Hörfilmpreis 2008
Der 6. Deutsche Hörfilmpreis ging an die Hörfilmproduktion „Das wahre Leben“. Erstmals lobte die Jury des Deutschen Hörfilmpreises in diesem Jahr zwei Sonderpreise aus. Schauspieler Kai Wiesinger würdigte in seiner Laudatio die Constantin Film AG und deren besonderes Engagement im Bereich Hörfilm. Schauspielerin und Jurymitglied Brigitte Grothum überreichte dem Berufsförderungswerk Düren gGmbH für die Hörfilmfassung des deutschen Stummfilms „Vom Reiche der sechs Punkte“ aus dem Jahre 1927 den zweiten Sonderpreis.
Rückblicke 2002 - 2007
Bei der ersten Verleihung in 2002 ging der Deutsche Hörfilmpreis an den Bayerischen Rundfunk und an das ZDF, in 2003 wurden die Filmfestspiele Berlin, die Kinowelt Home Entertainment GmbH und Sat 1 ausgezeichnet. 2004 gewann Senator Film, einen Sonderpreis der Jury gab es für Evelin Salam für ihre Leistungen als blinde Filmbeschreiberin. In 2006 erhielt die Kinderfilm GmbH den Deutschen Hörfilmpreis, ein Sonderpreis der Jury ging an Edeltraut Brakhage für ihr Engagement als ehrenamtliche Hörfilmbeauftragte des Lippischen Blindenvereins. 2007 wurde der Deutsche Hörfilmpreis an den MDR wegen seines konsequenten und nachhaltigen Engagements für den Hörfilm verliehen. Der Sonderpreis der Jury ging an den ZDF-Film "Netto".

