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Hörfilm-Patenschaften

Titelvorschläge

Dame, König, As, Spion

Großbritannien 2011
Thriller, 127 Min
Regie: Tomas Alfredson
Darsteller: Gary Oldman, Colin Firth, John Hurt

Filmplakat zu "Dame König As Spion"

Inhalt England, 1973. Der pensionierte Top-Spion George Smiley (Gary Oldman) wird überraschend wieder aktiviert. An der Spitze des Secret Service gibt es offenbar einen Maulwurf, der geheime Daten an den sowjetischen KGB weiterreicht. Smiley soll ihn entlarven. Doch dabei muss er verschweigen, weshalb er zurückkehrt. Auch ist ihm der Zugang zu geheimen Unterlagen verwehrt.
Fünf Geheimdienstler geraten in sein Visier. Aber wer ist der wahre Verräter, der das ganze Land in Gefahr bringt? Smiley bleiben nur sein Instinkt, sein Verstand und seine alten Freunde, um den Verräter zu finden. Ein lebensgefährlicher Auftrag.


DAME, KÖNIG, AS, SPION bringt George Smiley, die zentrale Figur im Spionage-Universum des Bestseller-Autors John le Carré, erstmals nach langer Zeit wieder auf die Kinoleinwand.

Kinostart: 02.02.2012

 

Habemus Papam

Italien / Frankreich 2011
Drama, 110 Min
Regie: Nanni Moretti
Darsteller: Michel Piccoli, Nanni Moretti, Margherita Buy, Jerzy Stuhr, Renato Scarpa

Plakatmotiv zu "Habemus Papam"

 

Inhalt Die Kirchenglocken läuten, weißer Rauch steigt in den Himmel, und Abertausende auf dem Platz vor dem Petersdom harren in froher Erwartung.
„Habemus Papam“, „Wir haben einen Papst!“ verkündet der Urdiakon vom Balkon den Gläubigen und der ganzen Welt. Doch dann lässt ein schmerzlich panischer Schrei den Jubel der Menschen in der Luft ersticken. So unbeholfen zeigt der frisch gewählte Papst Melville (Michel Piccoli) seine Überforderung durch das hohe Amt. Dieser Papst will nicht Papst sein.
Ausgerechnet ein selbstverliebter Psychologe (Nanni Moretti) soll das nun richten. „Haben Sie Probleme mit dem Glauben?“ fragt der Arzt den Papst bemüht vertraulich, umringt von fünfzig lauschenden Kardinälen. Die Lage ist zum Verzweifeln. Melville weiß sich nur eine Hilfe. Er flieht vom Stuhl Petri. Inkognito lässt er sich durch die Straßen von Rom treiben und sucht im lebhaften Alltag der Italiener sich selbst.

Kinostart: 08.12.2011

 

Perfect Sense

Deutschland / Großbritannien / Schweden / Dänemark 2011
Drama, 92 Min
Regie: David Mackenzie
Darsteller: Ewan McGregor, Eva Green, Ewen Bremner

 

Plakatmotiv zu "Perfect Sense"

Inhalt Eine unerklärliche Seuche raubt den Menschen auf der ganzen Welt sukzessive ihre Sinneswahrnehmungen. Während sich die Katastrophe langsam ausbreitet, finden in Glasgow die Epidemiologin Susan und der Gourmetkoch Michael zueinander. Beide haben im Leben gelernt, dass Gefühle häufig mit Enttäuschungen und Verletzungen verbunden sind. Und trotzdem geben sie ihrer Liebe unter diesen widrigen Bedingungen eine Chance. Schnell ist es längst nicht mehr nur die Leidenschaft, die die beiden zusammenhält. Doch wird ihre Beziehung durch die epidemiebedingten Gefühlsausbrüche belastet. Kurz vor dem Verlust von Michaels Hörsinn verlieren sich die beiden aus den Augen. Werden sie sich wieder finden, bevor sie erblinden? Ein beeindruckendes Arthouse-Drama mit hervorragenden Hauptdarstellern.


Kinostart: 08.12.2011

 

The Big Eden

Deutschland 2011
Dokumentarfilm, 93 Min
Regie: Peter Dörfler
Mitwirkende: Rolf Eden, Ursula Buchfellner, Yoram Kaniuk

Plakatmotiv zu "The Big Eden"

Inhalt "Ich habe im Leben immer nur Glück gehabt. Das war so, 100-prozentig. Ich hatte nur, nur, nur Glück, nie ein Tief, nie richtigen Ärger, immer nur rauf, rauf, rauf, bis heute." Das sagt Rolf Eden über sich. Der 81-Jährige gilt als Berlins letzter Playboy und berühmtester Lebemann. Im Ranking der "peinlichsten Berliner" hielt er schon einen ersten Platz, was er als Ehrbeweis versteht: "Von vier Millionen Einwohnern bin ich der Peinlichste. Wer ist das schon, ich finde das sehr gut!"
 
Rolf Eden betrieb schillernde Nachtclubs und Diskotheken. Der Eden-Salon, das New Eden, der Eden-Playboy-Club, das Kabarett Schlüsselloch und das Big Eden waren Westberliner Institutionen.
Eden hat mit den Rolling Stones gefeiert, mit Ella Fitzgerald getanzt und mit sieben Frauen sieben Kinder gezeugt. Noch immer ist er für die Berliner Boulevardpresse ein Topthema: 15.000 Nächte ohne Schlaf, 100.000 Flaschen Champagner, 3.000 Frauen, die er verführt haben will – solche Bilanzen sind Titelstorys wert.

Kinostart: 08.12.2011

 

Ziemlich beste Freunde

Frankreich 2011
Komödie, 110 Min
Regie: Olivier Nakache, Eric Toledano
Darsteller: François Cluzet, Omar Sy, Audrey Fleurot, Joséphine de Meaux, Clotilde Mollet, Anne Le Ny, Alba Gaïa Kraghede Bellugi, Cyril Mendy

Plakatmotiv zu "Ziemlich beste Freunde"

Inhalt Philippe (François Cluzet) führt vermeintlich das perfekte Leben. Er ist reich, adlig, gebildet und hat eine Heerschar von Hausangestellten - aber ohne Hilfe geht nichts! Philippe ist nach einem Unfall vom Hals an abwärts gelähmt. Eines Tages taucht Driss (Omar Sy), ein junger Mann, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, in Philippes geordnetem Leben auf.
Driss will eigentlich nur einen Bewerbungsstempel für seine Arbeitslosenunterstützung, und auf den ersten Blick eignet sich das charmante Großmaul aus der Vorstadt auch überhaupt nicht für den Job als Pfleger. Doch seine unbekümmerte, freche Art macht Philippe neugierig. Spontan engagiert er Driss und gibt ihm zwei Wochen Zeit, sich zu bewähren.
Aber passen Mozart und Earth, Wind & Fire, Poesie und derbe Sprüche, feiner Zwirn und Kapuzenshirts wirklich zusammen? Es ist der Beginn einer verrückten und wunderbaren Freundschaft, die Philippe und Driss für immer verändern wird.


Kinostart: 05.01.2012